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Die TRAITOR-Marodeure (Band Nummer: 2512)

Die TRAITOR-Marodeure (Band Nummer: 2512)

von: Christian Montillon

Pabel-Moewig Verlag, 2009

ISBN: perh2512ebook, 61 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 1,35 EUR

Ersparnis: 0,50 EUR

  • Die Zeit der Zugvögel - Roman
    Patrouille der Haluter (Perry Rhodan Bd. 2518)
    Stinas Entscheidung - Roman
    Die Sonnen-Justierer (Perry Rhodan Bd. 2519)
    Blutige Stille - Thriller
    Grenzgängerin des Schleiers (Perry Rhodan Bd. 2520)
    Gegessen wird woanders
    Kampf um Kreuzrad (Perry Rhodan Bd. 2521)
  • Abschalten! - Warum mit Atomkraft Schluss sein muss und was wir alle dafür tun können
    Winter auf Wanderer (Perry Rhodan Bd. 2522)
    Schicht im Schacht - Die dämlichsten Todesfälle
    Nikon D7000. Das Kamerahandbuch - Ihre Kamera im Praxiseinsatz
    Was will man mehr
    Die Jahre mit Jan - Roman
    Geliebte Tochter - Roman
    Der Postpubertist - Das ultimative Überlebenshandbuch für Eltern
 

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Die TRAITOR-Marodeure (Band Nummer: 2512)


 

1. Zorbar, im Orbit: Der Kelch des Anstoßes (S. 4-5)

»USO-Spezialist Noah Kelch ist verschwunden.« Die Worte klangen nüchtern, geradezu emotionslos, wie immer, wenn Monkey sprach. Dieser Mann hatte keine Gefühle. Hieß es zumindest. Ronald Tekener wusste es besser. Obwohl er nur auf eine holografi sche Wiedergabe blickte, kam es ihm so vor, als würden ihn die anthrazitfarbenen Implantate, die der Lordadmiral der USO und Sicherheitsbeauftragter des Galaktikums anstelle seiner Augen trug, direkt fi xieren. Dass die Hyperfunk-Nachricht keineswegs live war, sondern eine Aufzeichnung, änderte nichts an Teks Empfinden.

Wahrscheinlich könnte er mich nicht einmal fi xieren, wenn er mir direkt gegenübersäße. Dem Smiler fi el wieder einmal auf, dass er nicht wusste, wie Monkeys Augen- Implantate funktionierten und auf welche Art und Weise der Oxtorner seine Umwelt optisch wahrnahm. Manche nannten ihn einen halben Cyborg – oder auch eine hundertprozentige Maschine, wenn sie gerade ein Gespräch mit ihm hinter sich gebracht hatten. Monkeys kurze Sprechpause erlaubte Tekener nicht, seine Gedanken länger schweifen zu lassen. Stattdessen lauschte er den Worten, die ihm sein einziger Vorgesetzter in der Hierarchie der USO, des galaktischen unabhängigen Geheimdienstes, mitzuteilen hatte.

»Der Kontakt zu Noah Kelch ist abgebrochen. Möglicherweise wirft das ein neues Licht auf die bevorstehende Aktion. Für einen Zufall kann man es wohl schwerlich halten. Welche Schlussfolgerungen daraus allerdings konkret zu ziehen sind, ist unmöglich zu sagen, solange keine weiteren Informationen vorliegen. Diese Entscheidung kann ich aus der Ferne nicht fällen.« Das breite, kahle, olivfarbene Gesicht blieb völlig ausdruckslos. Die schmalen Lippen bewegten sich kaum, als Monkey die nächsten Worte sprach: »Aber ich überlasse es dir, Tekener, mit allen Konsequenzen. So leid es mir tut.« Die Wiedergabe erlosch. Tekener fragte sich, ob die letzten Worte eine Art Scherz gewesen waren. Dem stand das gefl ügelte Wort entgegen, das jeder USO-Agent ebenso zu seinem Credo gemacht hatte wie die ethischen Konzepte von Ehre und Unbestechlichkeit: Der Lordadmiral scherzt nie. Eine Weisheit, die auf den ersten Blick irrelevant erschien, aber alles andere war als das: Wer Mokey gegenüberstand, sollte sie sich zu Herzen nehmen und sich jeden Anflug von Humor verkneifen. Was nun? Noah Kelch war verschwunden. Die-se Information konnte alles Mögliche bedeuten. Monkey hatte Weitblick bewiesen, als er seinen Stellvertreter darüber informierte, kurz vor dem Start des aktuellen Einsatzes und trotz all der Risiken, die mit einer gerafften Hyperfunk-Übertragung einhergingen. Sie durften nicht entdeckt werden; nicht in den letzten Minuten vor der heißen Phase. Tekener blieb ohnehin keine andere Möglichkeit. Wenn er es genau betrachtete, war es längst zu spät. Die Maschinerie lief und würde sich nicht ohne größere Verluste stoppen lassen. Der Einsatz musste beginnen. Sogar wenn der Tipp, der ihn zum Planeten Zorbar II, zur Siedlung Randhoi geführt hatte, von eben jenem Noah Kelch stammte.

Es konnte eine Falle oder alles nur fi ngiert sein, aber auch ein zufälliges Zusammentreffen zweier Ereignisse, die nichts miteinander zu tun hatten. Es konnte Hintergründe geben, die Tek nicht einmal erahnte.

Wie dem auch sei ... als USO-Agent war es Tekener gewohnt, schnelle Entscheidungen zu treffen. Er schaltete die Kommunikationseinheit ab und wandte seine Konzentration wieder dem Hier und Jetzt zu. Ihm war, als stürze er aus einem fremden Raum zurück in die kleine Zentrale des Beiboot-Raumers, in der fi eberhafte Aktivität herrschte. Ein Rundumblick zeigte ihm, dass alles perfekt lief, genau wie erwartet.