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Grenzüberschreitende Kooperationen - Erfahrungen deutscher und polnischer mittelständischer Unternehmen und Banken (Schriften zum Internationalen Management Bd. 23)

von: Uwe Christians, Harald Zschiedrich (Hrsg.)

Rainer Hampp Verlag, 2009

ISBN: 9783866183759 , 257 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: Wasserzeichen

Windows PC,Mac OSX,Windows PC,Mac OSX geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 24,99 EUR

Exemplaranzahl:  Preisstaffel

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Mehr zum Inhalt

Grenzüberschreitende Kooperationen - Erfahrungen deutscher und polnischer mittelständischer Unternehmen und Banken (Schriften zum Internationalen Management Bd. 23)


 

Partner oder Konkurrenten? Fünf Jahre nach der Vollmitgliedschaft Polens in der Europäischen Union begegnen sich deutsche und polnische Unternehmen als Koopera­tionspartner und Konkurrenten auf den regionalen, nationalen und internationalen Märkten. In den letzten Jahren haben die international operierenden Großunternehmen die strukturschwachen Grenzregionen auf beiden Seiten der polnisch-deutschen Grenze bei der Suche nach attraktiven Standorten in Ballungsräumen oder in Clusterregionen (Krakow, Poznan oder Wroclaw) häufig „übersprungen“. Welche Wege sollten gegangen werden, um die Chancen der wirtschaftlichen Kooperation zwischen polnischen und deutschen KMU im Grenzraum noch besser zu erschließen? Die Internationalisierung der KMU vollzieht sich in einem Spannungsfeld von Nähe und Distanz, von Vertrauen und dem schrittweisen Abbau von Misstrauen. Für den Erfolg grenzüberschreitender Unternehmenskooperationen sind nicht nur geeignete Strategiekonzepte, Beratungen, Finanzierungs- und Fördermittel von Bedeutung. So wichtig diese Aspekte auch im Alltag der Geschäftsbeziehungen sein mögen, so liegt doch der Dreh- und Angelpunkt erfolgreicher unternehmerischer Zusammenarbeit in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Die KMU müssen beachten, dass die strategischen Entscheidungen zur Entwicklung des Unternehmens noch stärker mit den Möglichkeiten und Erfordernissen der Internationalisierung verknüpft werden sollten. Es geht also nicht nur um Fragen des Markteintritts, sondern vielmehr darum, wie die grenzüberschreitenden Aktivitäten für das Unternehmen als Ganzes nutzbar gemacht werden können. Dazu bedarf es einer intensiven Unterstützung in der Vorbereitungs- und Realisierungsphase, die auch und insbesondere Banken in Abhängigkeit von der Branche, der Produktspezifik, den gewählten Strategien, Investi­tionsformen und der Höhe des Eigenkapitals differenziert leisten können. In diesem Prozess profilieren sich Banken und Wirtschaftsfördereinrichtungen zu wichtigen Akteuren beim Aufbau grenzüberschreitender Firmenkundengeschäfte.