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Sachen machen - Was ich immer schon tun wollte

Sachen machen - Was ich immer schon tun wollte

von: Isabel Bogdan

Rowohlt Verlag GmbH, 2012

ISBN: 9783644467019, 224 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: DRM

Mac OSX,Windows PC geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 8,99 EUR



  • Sweet & Sexy: Komm her, Kleiner - Erotische Phantasien
    Der Prophet - in der meisterhaften Übersetzung von Hans Christian Meiser
    Seelenasche - Roman
    Guideline for Applied Hygiene in Dialysis Units
    Ari heißt Löwe - Erinnerungen
    Schäden am Flachdach
    Die Unzertrennlichen - Roman
    Wärmebrücken - erkennen - optimieren - berechnen - vermeiden
  • Der Europäische Landbote - Die Wut der Bürger und der Friede Europas oder Warum die geschenkte Demokratie einer erkämpften weichen muss
    Bücher, Literaten und Leser am Vorabend der Revolution - Auszüge aus dem ´´Tableau de Paris´´
    Der Engel und das schwarze Herz
    Denkumsturz - Hugo Ball. Eine intellektuelle Biographie
    Die Dunkelheit in den Bergen - Roman
    Männer und andere Fleischwaren - Eine Liebesgeschichte
    Der 21. Juli - Roman

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Sachen machen - Was ich immer schon tun wollte


 

«Mal ehrlich: Wie oft denkt man: "Eigentlich könnte ich", "Macht bestimmt Spaß" oder "Würde ich auch gerne mal"? Und dabei bleibt es dann. Schlimmstenfalls deswegen, weil man noch so ein albernes kleines "Aber" hinterhergedacht hat: "Aber dafür bin ich zu alt/zu jung/zu cool/zu uncool." Oder einfach: "Aber nicht jetzt." Und dann macht man es nie. Menschen sind komisch, manche können sich auch zu Sachen, die sie gern machen, nicht immer aufraffen. Ich zum Beispiel. Da hilft so ein Abgabetermin ungemein.
Das gilt auch für das Thema Coolness. Wenn man Sachen machen muss, dann macht man auch die uncoolen, dann geht man auch auf die Kirmes, und zwar mit dem ausdrücklichen Vorsatz, da Spaß zu haben. Man fährt Achter- und Geisterbahn und schießt auf Plastikblumen. Uncool? Mir doch egal. Ich habe meinen Spaß. Umgekehrt genauso: Nach Wacken? Ich? Oder: Beim Schweineschlachten zugucken? Hilfe. Dafür bin ich doch gar nicht cool genug. Egal, Augen zu und durch. Und tatsächlich macht auch Wacken Spaß, und na ja, Schweineschlachten macht vielleicht keinen "Spaß", aber ich bin froh, dass ich es mir angeguckt habe. Die ganze Sachenmacherei eignet sich hervorragend dazu, mal seine Vorurteile zu überdenken und durch Neugier zu ersetzen.»

Isabel Bogdan ist neugierig - und sie ist unerschrocken genug, um alles auszuprobieren, was ihr in den Sinn kommt und sie interessiert. Also geht sie mit geliehenem Kind zum Babyschwimmen, wohnt der Schlachtung eines Schweins bei, blamiert sich im Rhönrad, wundert sich auf einem Esoterikseminar, spielt Pingpong mit Punks, besichtigt einen Darm, schlüpft in eine Fett-weg-Hose und schüttelt ihr Haar beim Heavy-Metal-Festival in Wacken. Isabel Bogdan macht all das, was Sie sich noch nie getraut haben - und lässt Sie daran teilhaben.

«Die meisten Dinge sind, wenn sie Isabel Bogdan erlebt, viel schöner, als wenn man sie selbst erleben müsste. Außerdem liebe ich es, so viele Dinge erleben zu können, ohne aufstehen zu müssen. Das ist Lebensqualität.» (Horst Evers)

Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokio. Lebt in Hamburg, weil es da so schön ist, und ist Vorsitzende des Vereins zur Rettung des «Anderthalb». Liest, schreibt, übersetzt (u.a. Jonathan Safran Foer, «Tiere essen»).