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3 Mit Objekten arbeiten (S. 81-82)
Objekte haben Sie ja schon kurz kennen gelernt. In diesem Kapitel wollen wir Ihnen die Objekttypen, die CorelDRAW anbietet, näher vorstellen. Es gibt nämlich eine ganze Reihe verschiedener Objekttypen. Diese unterschiedlichen Typen können Sie dazu verwenden, um auch komplexe Gebilde zu konstruieren.
Außerdem werden Sie in diesem Kapitel die Eigenschaften von Objekten kennen lernen. So erfahren Sie, wie man ein Objekt mit einer Füllung oder einem Umriss versieht und welche unterschiedlichen Typen es hierbei gibt.
3.1 Der Unterschied zwischen Pixeln und Vektoren
Bei grafischen Arbeiten unterscheidet man grundsätzlich zwischen Pixel- und Vektorgrafiken. Normalerweise werden für die jeweilige Bearbeitung unterschiedliche Programme angeboten. So dient Corel PHOTO-PAINT der Bearbeitung von Pixelbildern und CorelDRAW für die Bearbeitung von Vektorgrafiken.
Im Lauf der verschiedenen Programmversionen sind aber immer mehr Funktionen zusammengewachsen. So können Sie heute in CorelDRAW 12 auch verschiedenste Pixelbildfunktionen anwenden.
Jedes Verfahren hat seine Vor- und Nachteile. Pixelbilder entstehen beim Scannen von Vorlagen oder bei digitalen Fotos. Sie sind sehr einfach zu bearbeiten.
Der Nachteil besteht zum einen darin, dass eine Menge Festplattenkapazität benötigt wird. Zum anderen können Pixelbilder nicht ohne Qualitätsverlust skaliert werden.
Die Dateien von Vektorgrafiken sind dagegen extrem klein. Sie können nachträglich ohne jeden Qualitätsverlust skaliert werden. Der Nachteil besteht darin, dass alle einzelnen Elemente einer Vektorgrafik erst einmal zeitaufwändig konstruiert werden müssen.
Sehen wir uns erst einmal den Unterschied dieser beiden Verfahren an einem praktischen Beispiel an.
Die Pixelbilder
Pixelbilder bestehen aus vielen einzelnen Punkten, den so genannten Pixeln. Je kleiner diese Pixel sind, umso detaillierter ist das Bild. Dies wird Auflösung genannt. Je höher die Auflösung eines Bildes ist, umso mehr Pixel gibt es auf einer festgelegten Strecke. Die Auflösung wird in Dpi (Dots – Pixel – per Inch) gemessen.
Sehen wir uns dies einmal an einem Beispielbild an. Es handelt sich um ein und dasselbe Bild – allerdings wurde die Darstellungsgröße verändert.
Links ist die Ausgangsgröße zu sehen. Die Pixel sind hier nicht erkennbar, weil die Auflösung groß genug ist. Beim „Heranzoomen" in das Bild werden die Pixel langsam sichtbar – wie im mittleren Bild. Beim rechten Bild sind die einzelnen Pixel – aus denen jedes Foto besteht – gut erkennbar.
Alle Fotos sind so aufgebaut, wie es die folgende Abbildung zeigt. Man muss lediglich die Ansichtsgröße stark genug vergrößern, um die einzelnen Bildpunkte erkennen zu können.
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