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Gewaltschutzgesetz

Gewaltschutzgesetz

von: Finn Zwißler

Walhalla und Praetoria Verlag GmbH & Co. KG, 2009

ISBN: 9783802928338, 129 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 5,99 EUR

Ersparnis: 3,96 EUR

Mehr zum Inhalt

Gewaltschutzgesetz


 

5 Gewalt von bzw. zwischen Kindern und Jugendlichen (S. 88-89)

Das Phänomen der zunehmenden Gewalt


Gewalt von bzw. zwischen Kindern und Jugendlichen gab und gibt es nicht erst seit heute. Neu dagegen ist ihre zunehmende Intensität. Während es immer schon Raufereien gab, sind blutige Prügeleien zwischen Schülern und räuberische Erpressung unter Androhung von Gewalt an Schulen oder auf dem Schulweg gegenwärtig leider keine Ausnahme mehr. Besonders bedenklich dabei ist, dass Jugendliche immer häufiger Gewaltverbrechen begehen.

Die Berichte über schockierende Misshandlungen, Erpressungen und Mobbing an Schulen häufen sich. Viele Kinder haben Angst davor, allein den Schulweg zu nehmen oder auf den Pausenhof zu gehen. Der ist nicht selten Schauplatz alltäglicher Gewalt. Die Eltern wollen die Gewalt, die ihre Kinder erfahren, nicht einfach hinnehmen. Sie erstatten Anzeige wegen Körperverletzung, doch die Ermittlungen werden oft eingestellt, da häufig der oder die Täter unter 14 Jahre alt sind.

Ursachen der Gewalt


Die Medien (insbesondere Video- und Computerspiele, Internet, Video und Fernsehen sowie Kino) sind nicht an allem schuld. Erwiesen ist, dass die Medien die gesellschaftliche Wirkung nicht nur prägen, sondern sie im Wesentlichen auch widerspiegeln. Die in den Medien vorkommende Gewalt ist nämlich zu einem großen Anteil ein Reflex auf die gegenwärtige Gewalt in der Gesellschaft. Das Phänomen der zunehmenden Gewalt lässt sich nicht an einer Ursache festmachen. Vielmehr entstammt die gegenwärtige Gewalt einem Geflecht von Ursachen:
- nachgeahmte Gewalt in den Mediensoziale Komponenten, wie beispielsweise hohe Jugendarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeitsich aufschaukelnder Zufall