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Irland

Irland

von: Hans-Günter Semsek

Reise Know-How Verlag, 2004

ISBN: 9783831712618, 482 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 16,90 EUR

Ersparnis: 3,00 EUR

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Mehr zum Inhalt

Irland


 

Praktische Hinweise (S. 14-16)

An- und Rückreise

Mit dem Flugzeug

Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus fliegt von Frankfurt, Düsseldorf und München nach Dublin. Die Lufthansa startet von Frankfurt nach Dublin. Der Billigflieger Ryan Air bedient die Strecke von Frankfurt-Hahn nach Shannon. Der einfache Flug ist bei langer Vorbuchung für 20 . zu bekommen. Austrian Airlines verkehrt von Wien nach Dublin. In Kooperation mit der schweizerischen Cross Air fliegt Aer Lingus im Sommer täglich von Zürich nach Dublin.

Weiterhin verkehren Chartergesellschaften von Zürich nach Shannon. Gegen eine geringe Gebühr kann man bei den Linienfluggesellschaften das eigene Fahrrad mitnehmen. Alle Fluglinien haben verbilligte Sondertarife, die man u. U. schon lange vor der Reise buchen muss. Daneben gibt es Last-Minute-Angebote und andere Sonderkonditionen, durch die man Einiges einsparen kann. Günstige Flüge vermittelt u.a. die Firma Jet-Travel in Bonn, Tel. (0228) 284315, Fax 284086, www.jet-travel.de.

Mit der Bahn

Wer mit der Bahn auf die Grüne Insel reisen möchte, muss zuerst nach Paris (Gare du Nord) oder Brüssel (Brüssel- Midi) fahren. Von den beiden Städten aus verkehrt der Eurostar genannte Zug durch den Kanaltunnel (Chunnel) nach London zur Waterloo Station. Von der Euston Station, erreichbar von Waterloo mit der U-Bahn (Victoria Line), geht es dann mit der Bahn nach Holyhead (Wales) und von dort mit der Fähre nach Dublin.

Mit dem Auto

Direkte Fährverbindungen mit Irish Ferries gehen von den nordfranzösischen Häfen Cherbourg und Roscoff ins irische Rosslare. Die günstigste einfache Fahrt kostet in der Hauptsaison Juli/August für einen Pkw inklusive zwei Personen 489 .. In der Vorsaison, z. B. im Mai, kostet die einfache Fahrt nur 229 .. Jeder zusätzliche Erwachsene schlägt mit 50 . zu Buche.

Auf der fast 20-stündigen Seereise muss man das Auto natürlich verlassen und sollte, wenn man die Nacht nicht auf unbequemen Sesseln verbringen will, eine Kabine buchen. Verpflegung nimmt man ebenfalls am besten mit, will man nicht auf die überteuerten Angebote der Fähren zurückgreifen. Wählt man den Weg über die so genannte Landbrücke – gemeint ist damit die Fahrt durch England – so setzt man zuerst von den französischen Häfen nach Südengland über und fährt durch das Land bis nach Wales, um von dort entweder von Pembroke nach Rosslare oder von Holyhead nach Dublin zu kommen.

Zur Einreise nach Großbritannien genügt der nationale Personalausweis; für Deutsche, Schweizer und Österreicher ist kein Visum erforderlich. Da die Anreise nach Irland über die englische Landbrücke die längste Anfahrt darstellt, ist sie eigentlich nur für Leute interessant, die einen Besuch der Grünen Insel mit den landschaftlichen Schönheiten und den Städtchen Südenglands verbinden möchten.

Lohnenswerte Abstecher sind dann z.B. Canterbury, Oxford, Cambridge, Stratford-on-Avon, Bath und, nicht zu vergessen, natürlich London. Unbedingt sollte man sich dann aber mit einem Reiseführer über diese Region ausstatten. Wer jedoch von Dover zu den oben erwähnten Fährhäfen „in einem Rutsch" durchfahren will, muss mit Fahrtzeiten zwischen acht und elf Stunden rechnen. Das irische Fremdenverkehrsamt verschickt auf Wunsch die aktuelle Broschüre „Autofähren nach Großbritannien und Irland" und/oder „Reiseveranstalter und Anreisemöglichkeiten".

Hier sind auch alle Adressen und Telefonnummern der Fährgesellschaften verzeichnet. Der Tarifdschungel auf den unterschiedlichen Linien ist enorm dicht. Mal gelten die Preise nur für den PKW, mal für den PKW und vier Erwachsene, mal für den PKW und zwei begleitende Personen, dann wiederum gibt es Familienspartickets, wenn die eigenen Kinder dabei sind; bei mehr als drei Kindern kommt es erneut zu einem Aufschlag, und je nach Altersgruppe gibt es dann wiederum Ermäßigungen für die Kleinen.

Auf einer Linie gelten manchmal bis zu sieben unterschiedliche Tarifgruppen, je nachdem, ob die Fähre tagsüber oder nachts oder auch zu bestimmten Uhrzeiten ablegt. Selbstverständlich haben die meisten Linien auch Senioren- und Studentenermäßigungen in ihrem Programm, und schließlich machen sie sich noch mit allen möglichen Spezial- und Supertarifen untereinander Konkurrenz.