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Ich coache mich selbst! - Das Erfolgstraining gegen Stress, Angst und andere Belastungen. Der Ratgeber für ein selbstbewussteres Leben

Ich coache mich selbst! - Das Erfolgstraining gegen Stress, Angst und andere Belastungen. Der Ratgeber für ein selbstbewussteres Leben

von: Gunnar Cramer, Dag Furuholmen

Humboldt, 2010

ISBN: 9783869109336, 249 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 8,49 EUR

Ersparnis: 1,46 EUR

  • Trotzdem Lehren
    Trotzdem LERNEN
    Intelligente Wissens-Spiele
    30 Minuten: So erstellt man WISSENs-Quiz-SPIELE
    Gewalt wandeln: Das Anti-Aggressivitäts-Training AAT
    30 Minuten für gute Rhetorik
    Krisenintervention
    30 Minuten für faires Streiten und gute Konflikt-Kultur
  • Depressionen vorbeugen. Ein Gruppenprogramm nach R. F. Munoz
    Ratgeber Einnässen - Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher
    Tipps gegen den Lernkater - Lernmethodik für alle Lernenden
    Mehr intelligente Kopfspiele
    30 Minuten für erfolgreiche Teamarbeit

     

     

     

     

 

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Ich coache mich selbst! - Das Erfolgstraining gegen Stress, Angst und andere Belastungen. Der Ratgeber für ein selbstbewussteres Leben


 

Kapitel 4 Bekämpfen Sie den inneren Widerstand gegen das Üben! (S. 110-111)

Einleitung

Wenn nicht mehr nötig wäre, als mit dem Üben zu beginnen, und schon würde man schnell Erfolg haben, dann würden es wohl die meisten tun, sei es für die Psyche oder für den Körper. Körperlich in Form zu kommen, abzunehmen oder neue Fähigkeiten zu erlernen, ist für viele von uns positiv, aber trotzdem schaffen es nur die wenigsten, ihren Lebensstil zu ändern. Das haben Sie sicherlich in Zusammenhang mit Sport selbst erlebt. Wenn wir die Teilnehmer in den psychologischen Trainingsseminaren fragen, ob sie wüssten, was sie trainieren könnten, um ihr Wohlbefinden zu steigern, fällt beinahe allen etwas ein, woran sie arbeiten könnten.

Gewöhnlich ist es nicht die fehlende Selbsteinsicht oder Fähigkeit, die uns bei der Ausschöpfung unseres Potenzials im Wege steht. Es ist ein uns allen innewohnender Wi - derstand gegenüber Veränderung. Es hat etwas Unsicheres, über die gewohnten Verhaltensweisen hinauszugehen. Viele sagen, es fühle sich unnatürlich an, „das bin nicht wirklich ich". Es ist unangenehm, beinahe so, als bekäme die Identität Risse. Deshalb kehren Sie zurück zum Altbekannten und Sicheren, auch wenn es Ihnen damit nicht gut geht. Das nennen wir Widerstand. Sie haben sicher selbst mehr oder weniger aktiv und be - wusst versucht, alte Verhaltensweisen zu verändern.

Entweder wollten Sie nun endlich sagen, was Sie denken, sich zusammenreißen und mehr Verantwortung übernehmen, sich entspannen und anderen das Steuer überlassen oder Grenzen setzen und Nein zu Dingen sagen, zu denen Sie keine Lust hatten. Da werden Sie auch auf Ihre inneren Widerstände gestoßen sein, die Ihnen erzählen, wie man sein sollte, wie andere reagieren werden und wie unangenehm es werden wird, wenn Sie sich nicht wie gewöhnlich verhalten. Wir werden uns nun einige Aspekte anschauen, die es uns schwer machen, neue Arten des Verhaltens zu trainieren. Es ist wichtig für Sie, sich jene Aspekte genauer anzuschauen, die Sie betreffen.

Altes Gedankengut

Fantasien und Bedenken
Fantasien und Bedenken tauchen auf, sobald Sie etwas Neues ausprobieren wollen. Sie sind nichts anderes als Gedanken, die Sie selbst haben. Sie bilden die Grundlage für viele Ihrer Einstellungen, Verhaltensweisen, Ideale und Lebensanschauungen und sind wichtige Elemente des So - zialisierungsprozesses, der das Verhältnis zwischen Ihnen und anderen reguliert. Sie laufen mehr oder weniger automatisch ab und sind uns daher oft kaum bewusst.

Eine Frau hatte gelernt, tüchtig, hart und sportlich zu sein. Sie war so erfolgreich und so hart zu sich selbst, dass sie im Alter von 25 Jahren mit dem Burn-out-Syndrom an ihre Grenzen stieß. Sie begann, sich zu fragen, warum sie immer so unglaublich tüchtig und lieb war und es nie schaffte, jemanden zu enttäuschen. Eines Tages, als sie von der Arbeit nach Hause kam, bekam sie Fieber, aber da es ziemlich viel geschneit hatte, fuhr sie zu ihrer Mutter und schippte Schnee in der Einfahrt. Sie tat dies, obwohl ihre Mutter und ihre Brüder, die zu Hause wohnten, in der Lage gewesen wären, Schnee zu schaufeln. Als wir sie fragten, warum sie es nicht einfach gelassen habe, antwortete sie, sie habe ein so schlechtes Gewissen bekommen, dass sie es nicht geschafft habe, es sein zu lassen. So war es immer gewesen.