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Pflegerelevante Fallgruppen (PRG) – eine empirische Grundlegung
Pflegerische Leistungen zu benennen, zu beschreiben und zu berechnen, erscheint nicht nur vor dem Hintergrund der Einführung des neuen Abrechnungssystems in den Krankenhäusern, den DRGs, unumgänglich. Es ist vielmehr eine grundlegende Fragestellung der Pflege überhaupt.
Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) widmet sich im Auftrag des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschlands e.V. (KKVD) bereits seit mehr als drei Jahren dieser Fragestellung. In diesem Zeitraum sind nationale und internationale Instrumente analysiert und in der Praxis zur Anwendung gebracht worden.
Erstmalig werden Informationen über die Pflegebedürftigkeit von Patienten mit erbrachten Leistungen durch Pflegende kombiniert und in einem systematischen Zusammenhang dargestellt. Neben der Beschreibung ausgewählter Instrumente werden auch die Implementationswege, die Anwendungsgebiete sowie die Ergebnisse der Praxisanwendung aufgezeigt. Exemplarisch wird ein empirischer Weg zur Berechnung von pflegerelevanten Fallgruppen, kurz PRG, vorgestellt. PRG sind ein innovativer Ansatz, mit dem Leistungen der Pflege konkret beschrieben – und damit auch berechnet werden können.
Der vorliegende Abschlussbericht ist nicht nur für Pflegeforscher, sondern auch für Lehrende und Leitende in der Pflege, Pflegepraktiker sowie für Vertreter von Verbänden, Kostenträgern und der Gesundheitspolitik eine unverzichtbare Wissensquelle.
Der Herausgeber
Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) ist das gemeinnützige Forschungsinstitut der Fachbereiche Pflege und Gesundheitswesen der katholischen Fachhochschulen in Deutschland in Zusammenarbeit mit Verbänden, Stiftungen und Trägern. Es hat seinen Sitz an der Katholischen Fachhochschule NW in Köln.
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