Suchen und Finden

Titel

Autor/Verlag

Inhaltsverzeichnis

Nur eBooks für mein Endgerät anzeigen:

 

Newsletter

Assessments in der Rehabilitation - Band 1: Neurologie

Assessments in der Rehabilitation - Band 1: Neurologie

von: Stefan Schädler, Jan Kool, Hansjörg Lüthi, Detlef Marks, Peter Oesch, Adrian Pfeffer, Markus Wirz

Verlag Hans Huber, 2009

ISBN: 9783456946306, 478 Seiten

2. Auflage

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 32,99 EUR

Ersparnis: 3,96 EUR

  • Inter- and intragenerational economic mobility - Germany in international comparison
    Islamisches Familienrecht - Methodologische Studien zum Recht malikitischer Schule in Vergangenheit und Gegenwart, Band 1
    Einführung in die Studiengangentwicklung
    Meer, du berührst meine Seele - Ein maritimes Lesebuch
    Kompetenzorientierung und Leistungspunkte in der Berufsbildung
    Die handlungsorientierte Ausbildung für Laborberufe / Prüfungsvorbereitung - Aufgaben und Lösungen
    Lehrerbildung in Gewerblich-Technischen Fachrichtungen
    Odem des Todes - Phantastik Anthologie
  • Lernen und Bildung Erwachsener
    Sherlock Holmes - Das ungelöste Rätsel
    Lippenstift und Motoröl - Eine Untersuchung zur Technologiekompetenz weiblicher Auszubildender am Beispiel der Kraftfahrzeugmechatronikerinnen
    Sherlock Holmes - Der verwunschene Schädel
    Moderne Berufsstrukturen in der Elektroindustrie - Der zweijährige Ausbildungsberuf Industrieelektriker/-in
    Beratungs- und Serviceangebote für die Nachqualifizierung - Instrumentarien, Methoden und Praxiserfahrungen
    Lokale Infrastruktur für alle Generationen - Ergebnisse aus dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser
    Evangelisch-Lutherische Kirchenagende - Die Konfirmation
 

Mehr zum Inhalt

Assessments in der Rehabilitation - Band 1: Neurologie


 

Vorwort zur 1. Auflage (S. 23-24)

Die Neurorehabilitation ist seit einigen Jahren einem starken Wandel unterworfen, der hauptsächlich auf zwei Gründen beruht: Einerseits hinterfragen Ergebnisse einer aktuellen und zunehmend lebhaften Forschung etablierte physiotherapeutische Behandlungsansätze, andererseits wächst der Kostendruck bei gleichzeitig sinkenden Ressourcen. Vor diesem Hintergrund steht die rehabilitative Arbeit, welche darin besteht, Problembereiche eines Individuums mit allen seinen bio-psycho-sozialen Aspekten umfassend zu erkennen, eine den individuellen Zielen angepasste Behandlung zu planen und Behandlungserfolge zu überprüfen. Allen diesen Aspekten ist gemeinsam, dass Merkmale oder Fähigkeiten von Menschen mit ihrem bio-psycho-sozialen Hintergrund und ihren individuellen Zielen und Erwartungen dargestellt werden müssen.

Der Wahl geeigneter Assessment-Instrumente für die Messung von Behandlungsergebnissen, zur Qualitätssicherung und in der Forschung, kommt eine zentrale Rolle zu. Die Instrumente sollten zuverlässig und empfindlich sein und das messen, was sie vorgeben zu messen: Sie müssen bestimmte Gütekriterien erfüllen. Das von Derick T. Wade 1992 erschienene Buch „Measurements in Neurological Rehabilitation" (Oxford University Press 1992) wurde zu einem Standardwerk und gilt als Nachschlagewerk und Referenz bei der Auswahl von Assessments. Einige weitere Autoren geben eine mehr oder weniger grosse Übersicht über die gebräuchlichsten Messinstrumente in der Neurorehabilitation. Einen Beitrag und ersten Anstoss zur vorliegenden Arbeit gab die Tagung „Messen in der Neurorehabilitation im Rahmen der Physiotherapie" vom 21. Oktober 1996 im Bürgerspital Solothurn (CH).

Als greifbares Ergebnis dieser Tagung entstand eine Zusammenstellung der in der Schweiz bekanntesten und gebräuchlichsten Assessments. Kurz darauf, im August 1998, wurde die Interessengemeinschaft Physiotherapie in der Neurorehabilitation (IGPNR) gegründet. Die IGPNR ist eine Gemeinschaft von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die sich für die Qualitätssicherung, einen breiten fachlichen Austausch sowie für die Interessenvertretung der Physiotherapie in der Neurorehabilitation einsetzt. Sie besteht aus Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die in verschiedenen Kliniken und Einrichtungen der Schweiz in der Früh- , Rehabilitations- und Spätphase tätig sind.

Anlässlich der Generalversammlung der IGPNR im Jahr 2002 bildete sich eine Arbeitsgruppe mit dem Ziel, einen bestehenden Katalog von elf Assessments bezüglich Gütekriterien zu überarbeiten und zu erweitern. Zu Beginn der Arbeit wurde eine Umfrage in den Mitgliederkliniken der IGPNR durchgeführt. Von 28 verschickten Fragebogen konnten 21 ausgewertet werden (6 Akutphase, 16 Rehabilitationsphase und 3 Langzeitphase). Das am häufigsten verwendete Assessment war das Performance Oriented Mobility Assessment (POMA) oder auch Tinetti-Test, gefolgt vom Functional Indepence Measure (FIM), dem Modified Ashworth-Scale und dem Olson, einer Messung der Gehgeschwindigkeit. Wurde nach der Wichtigkeit für den klinischen Alltag gefragt, stand wiederum der POMA (Tinetti-Test) an erster Stelle, gefolgt vom Olson-Gehtest, dem Manuellen Muskelfunktionstest und dem FIM.