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Handbuch Gesundheitserziehung.

von: Britta Wulfhorst, Klaus Hurrelmann (Hrsg.)

Hogrefe Verlag Bern (ehemals Hans Huber), 2009

ISBN: 9783456947013 , 305 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: Wasserzeichen

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Preis: 42,99 EUR

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Handbuch Gesundheitserziehung.


 

16 Professionelle Gesund heitserziehung in den USA: Ein Modell für andere Länder? (S. 227-228)

Marianne Frauenknecht

16.1 Einleitung

In diesem Beitrag wird zunächst die historische Entwicklung des Standardisierungs- und Qualitätssicherungsprozesses im Berufsfeld «Gesundheitserziehung» in den USA nachgezeichnet. Anschließend erfolgt eine Skizzierung des aktuellen Standes dieser Entwicklungen am Beispiel der Lehrer im Bereich der schulischen Gesundheitserziehung («health education teachers») sowie der Gesundheitserzieher auf kommunaler Ebene («public/community health education practitioners»). Abschließend werden die Möglichkeiten der Übertragbarkeit dieses Professionalisierungsprozesses auf andere Länder bzw. die Implikationen für eine internationale Standardisierung der Fort-, Aus- und Weiterbildungsanforderungen diskutiert.

16.2 Professionalisierungsprozess im Berufsfeld Gesundheitserziehung

Die Entwicklung von professionellen Standards zu den Qualifi kationsanforderungen von Gesund heitserziehern ist für die USA über Jahrzehnte nachzuzeichnen. Bereits in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden Verantwortungsbereiche und Arbeitsweisen der Pädagogen im Bereich der Schul- und Allgemeingesundheit defi niert. Erste spezielle Ausbildungsprogramme sind von nationalen Organisationen der Gesundheitserziehung (National Center for Health Education [NCHE], 1980) vorgelegt worden. Eine Veröffentlichung des «Joint Committee on Health Problems in Education» mit dem Titel «Health Education» ist bereits 1924 nachzuweisen. Hier werden erstmals Inhalte wie «Hygiene» und «Infektionskrankheiten» als wesentliche Gegenstandsbereiche für die Lehrerausbildung identifi ziert.

Im Zuge der weiteren Entwicklungen in diesem Bereich haben zunehmend nationale Organisationen wie die «American Child Health Association» Einfl uss auf die inhaltliche Gestaltung von Lehrerausbildungsprogrammen genommen. In den 1940er Jahren ist von Delbert Oberteuffer erstmals neben einer Fokussierung auf individuelle Gesundheit die Berücksichtigung von schulspezifi schen Gesundheitsproblemen bzw. Gesundheitsproblemen von Schulkindern begründet und deren Berücksichtigung in der Lehrerausbildung gefordert worden (Means 1975).

Die wichtigsten Impulse für die Professionalisierung im Berufsfeld Gesundheits erziehung sind in den 60er und 70er Jahren gesetzt worden, als die Nach frage nach Fachleuten aufgrund einer verstärkten staatlichen Förderung von Gesundheitserziehungsprogrammen stieg. Zeitgleich mit der verstärkten politischen Förderung von Gesundheits erziehungsprogrammen kam es zu einer Ausbreitung selbst ernannter Gesundheitserzieher, die keine formale Ausbildung in diesem Bereich aufwiesen (Brecken, Harvey, Lancaster 1985, NCHE 1980).

Es dauerte allerdings noch bis in die 70er Jahre, bis verschiedene Berufsverbände Qualifi kationsempfehlungen für Gesundheitserzieher für die Bereiche Schule, Gemeinde und Gesundheitsvorsorge entwickelt haben und die Notwendigkeit eines standardisierten Anforderungskatalogs für die Ausübung dieses Berufs diskutierten. Weil bis dato keine Strukturen für die Entwicklung von z.B. Anforderungskriterien bestanden und auch keine Instanz – wie z.B. ein Akkreditierungsausschuss – die Einhaltung entwickelter Standards hätte überprüfen können, ist von der «Coalition of National Health Education Organizations» (CNHEO) 1977 in dem «Report on Current Status and Need for Health Education Performance Standards and Recommendations for Action» (Cleary, 1995) empfohlen worden, alle acht zugehörigen Organisationen im Bereich der Gesundheitserziehung an der Ausarbeitung von leistungsbasierten Standards zu beteiligen.

Als bald bestand dann unter den führenden Fachleuten auf diesem Gebiet Konsens über die Notwendigkeit einer standardisierten, professionsübergreifenden Handlungspraxis, die über die Identi- fi kation spezieller Kenntnisse, über die ein Gesundheitserzieher verfügen sollte, erfolgen sollte (Skiff, 1990). Zu zitieren ist in diesem Zusammenhang z.B. Helen Cleary (1995, S. 2): «What I found in my travels was a profession in disarray. Many, many health educators could neither defi ne themselves nor their role. It was clear that the preparation of most was so varied that there was no common core. There was no professional identify, no sense of a profession.»