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Der Versailler Vertrag und seine wirtschaftlichen Belastungen in der Nachkriegszeit

von: Bernd Paric

GRIN Verlag , 2010

ISBN: 9783640765867 , 26 Seiten

Format: PDF

Kopierschutz: frei

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Preis: 12,99 EUR

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Der Versailler Vertrag und seine wirtschaftlichen Belastungen in der Nachkriegszeit


 

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg (Geschichte), Veranstaltung: Kriegsende und Neubeginn: Europa 1917-1923, Sprache: Deutsch, Abstract: Die im Artikel 231 manifestierte Alleinschuld ist aus heutiger Sicht nicht mehr haltbar. Doch muss ein Friede gerecht sein, um den allgemeinen Ansprüchen zu genügen? Aus geschichtswissenschaftlichen Gesichtspunkten wird ein Friede primär danach beurteilt, ob er ein stabiles politisches Gleichgewicht über eine längere Zeitperiode gewährleisten kann. Die Frage nach der Gerechtigkeit ist damit eher den oben genannten Prinzipien unterzuordnen. Paradoxerweise war nicht nur das besiegte Deutschland vollkommen unzufrieden mit dem Diktat. Auch die 'Großen Drei' des Friedensschlusses konnten sich nicht so recht mit ihrem Friedenwerk anfreunden. Dies lässt tiefe Einblicken zu und deutet darauf hin, dass der Vertrag aus unzählige Kompromisse gezimmert wurde. Es hätte jedoch vermutlich weit aus schlimmer für das Deutsche Reich kommen können, falls Wilson und Lloyd George, Frankreichs Hardliner Foch und Klotz gewähren ließen. So ist zu konstatieren, dass dem deutschen Volk die Stellung einer europäischen Großmacht durchaus zugestanden worden ist. Inwieweit die Restriktionen des Vertrages die weitere wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands beeinträchtigte und welche Chancen und Risiken der Pariser Friedensschluss mit sich brachte, soll in dieser Arbeit erörtert werden. Dabei wird ein besonderer Wert der Kohle- und Reparationsfrage beigemessen, ihrer Ausführbarkeit und gesamtwirtschaftlichen Folgen für die deutsche Volkswirtschaft. Eingehend Platz wird dabei der kontroversen Diskussion zwischen Keynes und Mantoux gewährt werden. Abschließend wird eine gegenläufige Hypothese behandelt, welche eine Durchführbarkeit der Reparationsleistungen unter Umständen für möglich hält. Zuvor soll jedoch in Kapitel 2 auf die chronologischen Ereignisse des Friedensschlusses eingegangen werden. Um die Analyse der vertraglichen Bestimmungen nicht in einem leeren Kontext stehen zu lassen, ist es erforderlich die wirtschaftliche Entwicklung Europas vor dem Krieg zu skizzieren, vor allem deshalb, weil Keynes unter anderem seine Kritik an der Zerstörung der wirtschaftlichen Einheit Europas fest macht. Weiterhin ist es erforderlich in Kapitel 3 die Ausgangslage der deutschen Wirtschaft nach dem Krieg zu schildern, um auch hier einen besseren Einblick für in die Problematik dieses Zeitabschnittes zu erhalten.