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Metamorphosen des Mängelwesens - Zu Werk und Wirkung Arnold Gehlens

Metamorphosen des Mängelwesens - Zu Werk und Wirkung Arnold Gehlens

von: Patrick Wöhrle

Campus Verlag, 2010

ISBN: 9783593408385, 460 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 33,99 EUR

Ersparnis: 5,91 EUR

Mehr zum Inhalt

Metamorphosen des Mängelwesens - Zu Werk und Wirkung Arnold Gehlens


 

Inhalt

6

Einleitung

10

1. Handlung bei Arnold Gehlen – Schlüsselprinzip oder »Schlüsselattitüde«?

28

1.1 Anmerkungen zu Werkgenese und Entstehungskontext, Begründung der Quellenwahl

33

1.2 Die Handlung im Horizont der elementaren Anthropologie

41

1.2.1 Kommunikatives Handeln

48

1.2.2 Handeln als Zwecktätigkeit

65

1.2.3 »Irrationale Erfahrungsgewissheiten« – Handlungstheoretische Inkonsistenzen und die Vorbereitung der institutionentheoretischen Fragestellung

74

1.3 Die Handlung im Horizont der Institutionenlehre

82

1.3.1 Handeln als Selbstzweck: Gehlens Kritik des Zweck-Mittel-Denkens

84

1.3.2 »Von-den-Dingen-her-Handeln«: Die Auslöserwirkung des Gegenstandes

92

1.3.3 Handeln qua Gewohnheit

97

1.3.4 Rituell-darstellendes Handeln

107

2. Denkmotive, Denkzwänge

127

2.1 Selbstentfremdung, Selbstformierung, Selbststeigerung

133

2.2 Die Aporien des metafunktionalistischen Blicks

144

2.3 Beschädigungen aus dem reflektierten Leben

158

2.4 Halbierter Pragmatismus und Dingsozialität

170

2.5 Sozialphilosophische und ethische Konsequenzen

186

3. Wirkungsgeschichte(n) und Wahlverwandtschaften

196

3.1 Vorbemerkungen zur Methode und zu den Kriterien der Wirkungsgeschichte

197

3.2 Helmut Schelsky: Wegmarken einer Schülerschaft zwischen Popularisierung und Kritik

207

3.2.1 Die Vermittlungsposition Schelskys

209

3.2.2 »Bewusstseinsbedürfnisse« und die Institutionalisierbarkeit der Dauerreflexion

216

3.2.3 Auf der Suche nach Wirksamkeit? Zwischen Popularisierung, Assimilation und Anschlussfähigkeit

231

3.2.4 Vom »Sachzwang« zur »Anti-Soziologie«

236

3.3 Die Sprache als Metainstitution? Gehlen, Habermas und die diskursethische Umdeutung der Institutionenlehre

249

3.3.1 Erste Koordinaten der Motivverwandtschaft

252

3.3.2 Mit Gehlens Anthropologie gegen die Dialektik der Aufklärung

255

3.3.3 Der Blick auf Marx durch Gehlens Brille

262

3.3.4 Das Eigenrecht des institutionellen Rahmens

268

3.3.5 »Zwecklos obligatorisches Handeln«: Konvergenzen in der phylogenetischen Rekonstruktion kollektiver Moral

274

3.3.6 Zwischen moralischer Alltagsintuition, Dauerreflexion und Letztbegründung

280

3.3.7 Die Sprache als Meta-Institution? Verständigungsinstitutionalismus bei Karl-Otto Apel und Dietrich Böhler

286

3.4 Funktionen und Folgen systemtheoretischer Transformation – Die Verwahrscheinlichung des Unwahrscheinlichen bei Gehlen und Luhmann

300

3.4.1 Entlastung und Komplexitätsreduktion

304

3.4.2 Grenzen des Zweck-Mittel-Schemas: Handlungstheoretische Konvergenzen zwischen Gehlens Anthropologie und Luhmanns Organisationssoziologie

307

3.4.3 Trennung des Motivs vom Zweck und Affinitäten des Symbolbegriffs

310

3.4.4 Umschlag in den Selbstzweck

313

3.4.5 Funktionen und Folgen systemtheoretischer Transformation

316

3.4.6 Lässt sich die Institutionalisierung institutionalisieren?

322

3.4.7 Diesseits der Kulturkritik

326

3.4.8 Die Verwahrscheinlichung des Unwahrscheinlichen

332

3.5 Die Sozialisation des »Mängelwesens« – Dieter Claessens’ Sozialanthropologie

337

3.5.1 Primäre Sozialität und formale Instinktprinzipien oder die phylogenetische Sozialisierung des Mängelwesens

340

3.5.2 »Mittlere Entlastungen« oder die ontogenetische Sozialisierung des Mängelwesens

354

3.5.3 »Bist Du Deutschland?« Die Vermittlung von Konkretem und Abstraktem als motivationales Ursprungsproblem der Institutionen

362

3.6 Institutionenanalyse als »kritische Theorie« – Karl-Siegbert Rehberg: Ein Lehrer-Schüler-Verhältnis in stabilisierter Spannung

379

3.6.1 Erkenntnistheoretische Grundreflexionen und die »Perspektive der Betroffenheit«

381

3.6.2 Abstraktion, Autonomisierung, Akkumulation: Merkzeichen einer kritischen Theorie der Institutionen

395

3.6.3 Die »Leitidee« im Kampf um Deutungshoheiten

402

3.6.4 Institutionelle Symbolizität zwischen Transzendierung und Verflüssigung

409

4. Schlussbetrachtung: Metamorphosen des Mängelwesens

420

Danksagung

432

Siglen

434

Literatur

435

Personenregister

456