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Als der Teufel Rache nahm... (Jerry Cotton Bd. 2356)

von: Jerry Cotton

Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co. KG, 2010

ISBN: 9783838701684, 107 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: frei

Mac OSX,Windows PC geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones

Preis: 1,49 EUR



  • Tote Mädchen lügen nicht
    Wir jagten Dr. Ewigkeit (Jerry Cotton Bd. 2328)
    Die Rückkehr des Dr. Ewigkeit (Jerry Cotton Bd. 2335)
    Schlangenlinien
    Der Pathologe
    Die Chirurgin
    Nur wenn du mir vertraust
    Der siebte Tag
  • Bluttat
    Der faule Henker
    Verblendung
    Muster der Verführung - Wie Sie die Frauen, die Sie begehren, verführen
    Ich bin dann mal schlank- Die Erfolgs-Methode
    Geheimbund der Grausamen (Jerry Cotton Bd. 2355)

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Als der Teufel Rache nahm... (Jerry Cotton Bd. 2356)


 

(S. 13-14)

»Du hast was getan?« »Ich habe Urlaub beantragt«, erklärte Will Cotton schulterzuckend, während er den Korridor des Field Office Los Angeles hinabstach, um seine Sachen aus dem Büro zu holen. »Urlaub?« Donna, die neben ihm herlief, war fassungslos. »Aber warum hast du mir denn nichts davon gesagt? Ich meine, was soll jetzt aus den Fällen werden, in denen wir gerade ermitteln?« »Sie werden warten müssen«, erwiderte Will schlicht und betrat das kleine Büro, das er sich mit Donna teilte. Er nahm seine Lederjacke von der Lehne des Bürostuhls und schlüpfte hinein. »Ich brauch ein paar Tage für mich, okay?«

»Für dich?« Donna machte große Augen. »Du brauchst ein paar Tage für dich?« »Das sagte ich gerade, oder nicht?« »Will Cotton!«, sagte sie streng. »Komm mir nicht mit diesem Selbstfindungsmist, okay? Du kannst so was nicht leiden.« »Na ja«, erwiderte Will grinsend. »Ich hab’s mir eben anders überlegt.« »Anders überlegt?« Donna schnappte nach Luft. »Hör gefälligst auf, mich für dumm zu verkaufen! Vor einer halben Stunde hat dich Jerry angerufen. Und im nächsten Moment hast du plötzlich nichts Dringenderes zu tun, als eine Woche Urlaub zu nehmen?« »So bin ich eben«, meinte Will achselzuckend. »Nein.« Donna schüttelte den Kopf, dass ihr Pferdeschwanz flog. »So bist nicht mal du. Also – was steckt dahinter?«

»Was dahintersteckt? Was soll das, Donna? Kann ich nicht mal ein paar Tage Urlaub nehmen, ohne dass gleich etwas dahinterstecken muss?« »Nein«, versetzte seine Partnerin. »Normalerweise muss ich es mir ein geschlagenes Vierteljahr anhören, wenn du in Urlaub fährst: ›Oh, das wird verdammt cool in Barbados‹ und ›Ich freu mich schon so auf die hawaiianischen Hula-Girls!‹« Donna machte einen Schwung mit ihren Hüften, um zu verdeutlichen, was sie meinte. »Schon gut«, rief Will. »Es war eben ein spontaner Entschluss, okay?« »Okay«, sagte Donna mit entschiedenem Nicken.

»Weißt du was, Cotton? Dann entschließe ich mich auch ganz spontan. Ich komme mit dir.« »Was?« »Du hast schon richtig gehört. Ich komme mit. Ob es dir passt oder nicht.« »Aber das … das geht nicht.« »Weshalb nicht?«, fragte Donna herausfordernd. »Weil du in Wirklichkeit nach New York fliegst, um Jerry und Phil bei einem Fall zu helfen?« »Aber … woher …?« »Ich bin eine Frau, Will Cotton«, antwortete Donna. »Ich bin nicht dämlich.«

»Schon gut.« Will machte eine resignierende Handbewegung und ließ sich auf seinen Schreibtischstuhl fallen. »Du hast gewonnen. Es geht um einen Fall an der Columbia-Universität. Annie Geraldo hat dort ermittelt und ist spurlos verschwunden.« »Und?« »Sie wollen mich dort einschleusen. Undercover.« »Aha«, machte Donna. »Und weshalb musst du dafür Urlaub nehmen?« »Weil es kein offizieller Fall ist, deshalb.« »So ist das.« Donna schnaubte.