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Velocity - Die Strategie der Geschwindigkeit - Ein Roman über Geschäftsoptimierung

von: Dee Jacob, Suzan Bergland, Jeff Cox

Campus Verlag, 2010

ISBN: 9783593408286 , 380 Seiten

Format: PDF, ePUB, OL

Kopierschutz: Wasserzeichen

Windows PC,Mac OSX geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 20,99 EUR

Exemplaranzahl:  Preisstaffel

Für Firmen: Nutzung über Internet und Intranet (ab 2 Exemplaren) freigegeben

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Velocity - Die Strategie der Geschwindigkeit - Ein Roman über Geschäftsoptimierung


 

17 (S. 335-336)

Joe Tassoni, der Organisationen und Manager ohne Ansehen der Person mit Misstrauen betrachtete, war von der Wirksamkeit des Staffellauf- Arbeitsansatzes nicht überzeugt – obwohl sich Sarah, Wayne und Amy jeweils persönlich mit den F&D-Analytikern zusammengesetzt hatten, um ihnen den Sonderstatus ihrer Tätigkeit als Systemengpass zu verdeutlichen. Joe, der währenddessen in seinem Stuhl fast eingedöst wäre, hatte auch diese »Engpass«-Geschichte nicht so richtig verstanden. Daher hatte er um ein persönliches Gespräch mit Sarah Schwick gebeten, um Klarheit zu gewinnen – oder besser gesagt, um sich zu beschweren. »Ich kapiere nicht, warum Sie plötzlich dieses … wie heißt das gleich? Singletask?« »Ja. Singletasking«, half Sarah. »Immer das Wichtigste machen und nur das. Sich darauf konzentrieren und es erledigen. Und dann das Nächstwichtige.«

»Wie kann das besser sein als Multitasking?«, fragte Joe. »Das ergibt doch keinen Sinn! Beim Singletasking wird nur eine Sache erledigt. Beim Multitasking viele auf einmal.« »Ja, beim Multitasking macht man tatsächlich viel auf einmal. Beim Multitasking ist vieles gleichzeitig in Arbeit, aber am Ende wird manches – und gewöhnlich alles – später fertig.« »Ich bin nicht dieser Meinung«, meinte Joe. »Wenn ich Auto fahre, mache ich immer mehrere Dinge auf einmal – mein Frühstück essen, Briefe diktieren, telefonieren und noch mehr.« »Und fahren Sie dabei langsamer, Joe? Kommen Sie später an, weil Sie so viel auf einmal tun?« »Langsamer fahren?

Aber wieso denn?«, fragte Joe. »Joe, wenn ich mit dem Fahrrad im Berufsverkehr rund um Washington unterwegs bin …« Sie unterbrach sich. »Lassen Sie’s gut sein. Was Sie beim Autofahren machen, müssen Sie mit der Polizei klären. Doch hier am Arbeitsplatz müssen wir die Regeln einhalten … die neuen Regeln. Sehen Sie, Joe, Sie sind überlastet. Wir fürchten alle, Sie zu verlieren – an ein anderes Unternehmen oder schlimmstenfalls ganz.« Joe senkte den Kopf. Er kannte diese Ängste. Ein anderer Job wäre vermutlich deutlich schlechter bezahlt. Und im Grab würde er gar nichts mehr verdienen. »Also gut«, räumte er ein. »Ich kann es ja mal versuchen. Erklären Sie mir doch noch mal, was Sie wollen.« »Singletasking«, wiederholte Sarah. »Wissen Sie, was ein Staffellauf ist?« »Ja. Ich war sogar schon mal bei den Olympischen Spielen.«

»Gut. Stellen Sie sich einen Staffelläufer vor.« Sarah nahm zur Veranschaulichung die Pose eines Läufers ein. »Sie und jeder andere hier bei F&D sind so ein Läufer – Sie stehen bereit und warten. Wenn Ihnen das Projekt – der Stab – in die Hand gedrückt wird, rennen Sie los …« Sie lief auf der Stelle. »Sie laufen und laufen …« »Schon gut, ich laufe ja schon«, meinte Joe. »… bis eines von drei Ereignissen eintritt. Sie werden fertig – Ihr Testplan oder Ihre Evaluierung oder was Sie gerade bearbeiten steht.«

»Gut.« »Oder Sie werden aufgehalten – Sie können nicht abschließen, weil Sie eine zweite Meinung oder etwas anderes von Dritten benötigen.« »Oder?« »Oder Sie müssen aufhören, weil etwas anderes wichtiger ist.« »Aha! Und ich behaupte, das wird ständig passieren!«, trumpfte Joe auf.