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Radon in der Kurortmedizin : Zum Nutzen und vermeindlichen Risiko einer traditionellen medizinischen Anwendung

Radon in der Kurortmedizin : Zum Nutzen und vermeindlichen Risiko einer traditionellen medizinischen Anwendung

von: Helmut G Pratzel, Peter Deetjen (Hrsg.)

I.S.M.H. Verlag, 1997

ISBN: 9783980443722 , 246 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

Windows PC,Mac OSX Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 14,99 EUR

Exemplaranzahl:


  • Küsse, Baby und das Familienglück
    Auf Umwegen ins große Glück
    Ein Millionär zum Verlieben
    Neuer Mann - neues Glück?
    Ein Happy End für unsere Liebe
    Flieh nicht vor der Liebe, Gracie!
    Viel mehr, als du denkst!
    Funkelnd wie ein Diamant
  • Melanie, die Liebesbotin
    Liebesskandal in der High Society?
    Märchenprinz sucht Aschenputtel
    Sehnsüchtige Träume am Mittelmeer
    Picknick mit einem Cowboy
    Entführt in den Palazzo des Prinzen
    Tage der Rache, Nächte der Zärtlichkeit
    Heiraten? Nur aus Liebe!
 

Mehr zum Inhalt

Radon in der Kurortmedizin : Zum Nutzen und vermeindlichen Risiko einer traditionellen medizinischen Anwendung


 

Radon gehört zu den bedeutendsten Heilmitteln der Kurortmedizin. Insbesondere wirkt Radon schmerzlindernd und schafft dadurch Erleichterung bei schmerzhafter Bewegungseinschränkung für die größte Gruppe chronisch Kranker mit Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates. Für die Behandlung rheumatischer Erkrankungen ist die Radontherapie unentbehrlich. Deshalb behält auch am Ende des 20. Jahrhunderts die Radontherapie, trotz des gewaltigen technischen Fortschritts in der Medizin, ihren therapeutisch bedeutsamen Stellenwert.

Das Gas „Radon" kann aber auch aus Erdspalten in Häuser eindringen. Die Zerfallsprodukte des Radons – nicht aber das Radon selbst – können dann beim Einatmen über längere Zeit unter extremen Bedingungen bei hohen Konzentrationen z. B. in Bergwerken Lungencarcinome erzeugen. Da in diesem Zusammenhang aus Gründen der einfachen Verständigung stets das Wort „Radon" genannt wird, ist bei Laien Unsicherheit und Verwirrung entstanden. Behauptungen, daß durch eine Radontherapie ein Krebsrisiko entstehen könnte sind absurd. Hinzu kommt, daß eine allgemeine Radioaktivitätsvobie nach der Katastrophe von Tschernobyl – unterstützt durch die Medien – um sich greift. Mit populistischen Wortschöpfungen (z. B. mit dem Wort: „verstrahlt", anstatt „kontaminiert") wird der unwissende Bürger unnütz verängstigt und fehl informiert.

Das Buch „Radon in der Kurortmedizin" soll die Mißverständnisse ausräumen und wissenschaftlich fundierte Kenntnisse über den therapeutischen Nutzen und das vermeintliche Risiko durch die Radontherapie vermitteln. Es soll eine Therapieform der Naturheilkunde ins rechte Licht rücken, damit sie den Patienten, die darauf einen Anspruch haben, auch in Zukunft weiterhin zukommen kann. Radontherapie ist bei der Behandlung chronisch Kranker, die lebenslang behandelt werden müssen, kostengünstiger und hat weniger Nebenwirkungen als medikamentöse Behandlungen.

Hierzu haben sich die kompetentesten Wissenschaftler unserer Zeit geäußert. Einige Beiträge wurden bereits im Jahr 1994 auf dem Internationalen Symposium „Radon in Health Resort Medicine" in Lacco Ameno auf Ischia vorgetragen. Dadurch enthält das Buch englische und deutsche Texte. Um die Information einem breiten Leserkreis auch außerhalb des deutschsprachigen Raums zukommen zu lassen, wurde die Zweisprachigkeit beibehalten und durch entsprechende deutsche und englische Zusammenfassungen ergänzt.