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6. Depressionen - Jeder kann selbst etwas dagegen tun! (S. 123-124)
Von den vielen Krankheiten, die unsere heutige Zeit heimsuchen, sind Depressionen eine weit verbreitete Gemütskrankheit, unter der Millionen Menschen leiden. Viele Möglichkeiten gibt es, um auch aus eigener Kraft etwas gegen diese Krankheit zu tun, vor allem dann, wenn sie nur in einer leichten Form auftritt, sei es, um den behandelnden Arzt bei seiner Therapie zu unterstützen oder um selbst in sein Leben erfolgreich einzugreifen.
Die wichtigste Frage, die Sie sich stellen müssen, ist die Frage nach der Ursache dieser Krankheit.
Vergleichen Sie das einmal mit einer Situation, die täglich auftreten kann: Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit Ihrem Wagen, und mit einem Mal leuchtet die Ölkontrolle auf. Was tun Sie nun? Fahren Sie weiter, in der Hoffnung, das wird sich schon wieder geben? Oder halten Sie sofort an, um die Ursache festzustellen? Die Antwort wird klar sein! Genauso wie der Arzt versucht, die Ursachen zu ergründen, müssen Sie das bei sich selbst versuchen. Oft ist das Erkennen der Ursachen schon der erste Schritt zur Gesundheit, und das Problem löst sich dann schon fast von selbst.
Sie müssen bei dieser Arbeit sehr sorgfältig vorgehen, sich selbst genau beobachten und alle Gedanken und Eindrücke aufschreiben. Wir wollen uns jetzt mit einigen der Ursachen beschäftigen, die zu Depressionen, körperlicher und geistiger Müdigkeit, Unlustgefühlen, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit führen können und dann anschließend versuchen, eine Lösung oder Hilfe zu finden.
• Fehlende Ziele im Leben und die Suche nach „Sinn des Lebens."
• Misserfolg im Beruf.
• Unzufriedenheit im Umgang mit dem Partner und der Familie.
• Fehlende Anerkennung durch Partner, Vorgesetzte und
• Mitarbeiter und die Umwelt.
• Stress, Überlastung und fehlende Nervenkraft.
• Mangelndes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.
• Selbstmitleid
• Verlust eines Partners oder Freundes.
• Krankheit
Sicher ist diese Aufstellung nicht vollzählig, aber es sind einige der wichtigsten Ursachen, die zu einer Depression führen können.
Die Kraft unserer Gedanken
Aus unserer bisherigen Arbeit wissen wir, dass „Gedanken Kräfte sind" und wir sie für unsere Gesundheit einsetzen können. Fragen Sie sich einmal, mit welchen Gedanken beschäftige ich mich immer?
Sind es positive und aufbauende Gedanken oder sind es negative, niederziehende und depressive Gedanken? Schreiben Sie sich einmal die Gedanken, die Sie immer wieder beschäftigen in Stichworten auf und dann ersetzen Sie ganz bewusst die negativen Gedanken durch Positive. Formulieren Sie dazu den negativen Gedanken in einen Positiven um und sagen Sie sich diesen positiven Gedanken immer wieder. Zum Beispiel: „Ich bin nichts wert, ich habe keine Aufgabe und mein Leben hat doch überhaupt keinen Sinn."
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