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C und Linux - Die Möglichkeiten des Betriebssystems mit eigenen Programmen nutzen

von: Martin Gräfe

Carl Hanser Fachbuchverlag, 2010

ISBN: 9783446424159, 338 Seiten

4. Auflage

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 29,90 EUR

  • Samba-Server 3 für kleine und mittlere Netze. Einrichtung, Konfiguration, Benutzerverwaltung
    Speicherprogrammierbare Steuerungen - System- und Programmentwurf für die Fabrik- und Prozessautomatisierung, vertikale Integration
    Der C++ - Programmierer - C++ lernen - Professionell anwenden - Lösungen nutzen
    C von A bis Z - Das umfassende Handbuch
    PHP 5 Kochbuch
    Reguläre Ausdrücke Kochbuch - Detaillierte Lösungen für acht Programmiersprachen. Mit Einstiegs-Tutorial
    Jetzt lerne ich TCP/IP
    Persönliche Firewalls
  • Datenspione stoppen. 12 maßgeschneiderte Workshops
    BIOS und Troubleshooting. Optimales Hardware-Setup
    Assembler Programmierung - Das Praxisbuch

     

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

C und Linux - Die Möglichkeiten des Betriebssystems mit eigenen Programmen nutzen


 

Kapitel 7 Netzwerkprogrammierung (S. 163-164)

Seit den Anfängen von Linux vor mehr als 10 Jahren ist die Netzwerkkommunikation1 fester Bestandteil des Betriebssystems. Während zu dieser Zeit aufWindowsTM 3.11-Rechner diverse proprietäre Netzwerkprotokolle aufgesetzt wurden, war Linux von Haus aus in der Lage, über den Standard TCP/IP mit Workstations, Großrechnern und Servern in Rechenzentren zu kommunizieren. Im Bereich der PCs und Workstations wurden die proprietären Lösungen fast vollständig von TCP/IP verdrängt, sodass inzwischen die unterschiedlichen Betriebssysteme in einem Netzwerk &rdquo, die gleiche Sprache sprechen. Möglicherweise fragen Sie sich an dieser Stelle, ob Sie sichmit der komplexen ThematikNetzwerkprogrammierung auseinandersetzen sollen, weil Sie vielleicht gar nicht beabsichtigen,mehrere Computermit eigenen Programmen zu &rdquo, vernetzen".

Bei Linux ist jedoch die Netzwerkkommunikation mehr als ein Hilfmittel zum Datenaustausch zwischen zwei Computern, sie ist die logische Fortsetzung der Interprozesskommunikation, und viele Teile des Systems bauen darauf auf.Wenn Sie auf dem Desktop Ihres Linux-PCs ein Fenster schließen oder eine Schaltfläche anklicken, wird dies dem betreffenden Programm von der grafischen Oberfläche X11 über Funktionen zurNetzwerkkommunikationmitgeteilt.

Aus diesemGrund ist es sinnvoll, dieses Thema selbst bei &rdquo, Stand-Alone-Systemen" ohne einen Netzwerkanschluss zu betrachten. Die Thematik der Netzwerkprogrammierung ist deutlich umfangreicher als beispielsweise die Interprozesskommunikation. Eine vollständige und detaillierte Beschreibung umfasst leicht mehrere hundert Seiten. Deshalb konzentriert sich dieses Kapitel auf die geläufigsten Funktionen und Methoden, die Sie immerhin in die Lage versetzen werden, einen eigenenWebserver zu programmieren!

7.1 Einführung

ähnlich wie bei den vorangegangenen Kapiteln soll auch hier der Einstieg in die Thematik anhand kleiner Beispielprogramme erleichtert werden. Um die einzelnen Schritte in den Programmen nachvollziehen zu können, sind jedoch ein gewisses Grundlagenwissen und etwas Theorie unerlässlich. Insbesondere sollen die im Umfeld der Netzwerkkommunikation auftauchenden Begriffe sowie das Prinzip der Kommunikation über eine Netzwerkverbindung erläutert werden.

7.1.1 Begriffe Ethernet


Der Begriff &rdquo, Ethernet" wird häufig als Synonym für eine Netzwerkverbindung verwendet. Tatsächlich beschreibt Ethernet ein Verfahren, wie mehrere Teilnehmer auf eine gemeinsame Netzwerkleitung zugreifen können - es handelt sich dabei also um ein Zugriffsverfahren. Urspr ünglich bestand diese Netzwerkleitung aus einem Koaxialkabel ( ähnlich einem Antennenkabel), an das alle Computer eines Netzwerksegments über je ein T-St ück angeschlossen waren. Damit waren Datenraten bis 10MBit/s möglich. Heute findetman eine solche Verkabelung nur noch selten. Das Koaxialkabelwurde weitestgehend von der bekannten 8-adrigen &rdquo, CAT 5"-Leitung verdrängt, und die Netzwerkstruktur ist heutzutage in der Regel sternf örmig, mit Hubs und Switches in den Sternpunkten."