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Zur automatischen Aktivierung und Anwendung von Geschlechtskategorien
Personen werden in sozialen Beurteilungsprozessen automatisch den Kategorien männlich oder weiblich zugeordnet. Neben einer biologischen erfolgt damit auch eine psychologische Klassifizierung, denn die Geschlechtskategorien sind mit bestimmten Eigenschaftszuschreibungen verbunden. Die vorliegende Arbeit untersucht auf der Basis kognitionspsychologischer Konzepte, ob männliche oder weibliche Subtypen als mentale Konstrukte "in den Köpfen" von Personen vorhanden sind. Die experimentelle Methode unter Verwendung indirekter Meßverfahren unterscheidet sich dabei von den bisher verwendeten Befragungsmethoden. Die Ergebnisse sprechen für eine automatische Aktivierbarkeit der untersuchten Subtypen und damit für deren Verfügbarkeit als soziale Kategorien in Beurteilungsprozessen.
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