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Figuration - Beiträge zum Wandel der Betrachtung ästhetischer Gefüge
Anliegen dieses Bandes ist es, einen Beitrag zur Diskussion der Begriffe Figuration und Figur zu leisten und dabei Figuration auf seinen Nutzen für die Deskription und Analyse kultureller und ästhetischer Texte hin zu befragen. Die hier versammelten Beiträge diskutieren Figuration daher aus divergierenden theoretischen Perspektiven, die von der Frage nach den Beschreibungskategorien ästhetischer Texte über kulturwissenschaftliche Problemfelder bis zu Einzelanalysen kultureller und medialer Phänomene reichen. Als interdisziplinärer Ansatz sind unter dem Begriff Figuration Fragestellungen aus der Inszenierungsanalyse, der Theatergeschichte, der Texttheorie, den Performance Studies und der Cultural Analysis vereint.
Gegenstand der Beiträge sind Aufführungen aus dem Musik-, Sprech- und Figurentheater sowie dem Tanz, Theaterrezensionen, Formen älteren Theaters, Performances und Körperkunst bis hin zu Pop-Ikonen und soap operas. Figuration verspricht dabei eine Ausweitung einer lieb gewonnenen Topologie, die sich mit Figur, Handlung, Subjekt, Körper und Repräsentation eingrenzen lässt. In diesem Sinne liefert der Band keine (Neu)Definition des Begriffs Figuration, sondern stellt vielmehr die Frage nach neuen Perspektiven in der Kunst der Beschreibung ästhetischer Gefüge.
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