Suchen und Finden
Service
Infos und Kontakt
4. Grundlagen guter Konfliktkultur (S. 43-44)
Ein Mensch weiß aus Erfahrung: Lob darf kurz und bündig sein, ja grob. Für Tadel – selbst von milder Sorte – braucht’s lange, klug gewählte Worte.
Eugen Roth
Vorsorgen ist besser als heilen. Das wissen wir alle aus der Medizin. Dasselbe gilt aber auch für das Arbeitsklima: Wenn wir verantwortlich oder mitverantwortlich für das Klima und den Erfolg einer Arbeitsgruppe sind, müssen wir für eine wachsame, reife „Konfliktkultur" etwas tun. Sorgen Sie für ein Arbeitsklima, in dem man offen und angstfrei berufliche Probleme, fachliche Kritik und – in angemessenem Maße – auch private Probleme ansprechen kann. Das ist die beste Vorsorge einer Konflikteskalation.
4.1 Loben können – kritisieren können
Untersuchungen in Betrieben und Organisationen verschiedenster Größe haben gezeigt: Eine gute Arbeitsatmosphäre herrscht da, wo viel gelobt und Wertschätzung gezeigt, aber auch deutlich gemacht wird, was getan werden muss. In insgesamt guter Atmosphäre kann man auch Befehle, Kontrolle, Zurechtweisung, Kritik etc. verkraften.
Der ideale IDQ liegt bei 2:1
Das ideale Arbeitsklima ergibt sich bei einem „Integrations- Dominanz-Quotienten" (IDQ) von etwa 2:1. Was ist damit gemeint?
Integrationsverhalten meint: loben, danken, Wertschätzung zeigen, Signale der Anerkennung geben etc. Dominanzverhalten bedeutet: befehlen, kontrollieren, kritisieren, zurechtweisen, klar sagen, was zu tun ist usw. Der IDQ sollte also etwa 2:1 betragen.
Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen MwSt.; Ersparnis im Vergleich zur Printversion
























