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30 Minuten für faires Streiten und gute Konflikt-Kultur

30 Minuten für faires Streiten und gute Konflikt-Kultur

von: Peter Heigl

Gabal Verlag GmbH, 2003

ISBN: 9783897492950, 80 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 6,50 EUR

  • 30 Minuten: So erstellt man WISSENs-Quiz-SPIELE
    30 Minuten für erfolgreiche Teamarbeit
    Gewalt wandeln: Das Anti-Aggressivitäts-Training AAT
    30 Minuten für gute Rhetorik
    Krisenintervention
    Ratgeber Einnässen - Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher
    Teamdiagnose
    Mehr intelligente Kopfspiele
  • Depressionen vorbeugen. Ein Gruppenprogramm nach R. F. Munoz
    Trotzdem Lehren
    Tipps gegen den Lernkater - Lernmethodik für alle Lernenden
    Trotzdem LERNEN
    Die Leistungs- und Qualitätsvereinbarung in der stationären Altenpflege
    Intelligente Wissens-Spiele
    Hurentaten

     

     

 

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30 Minuten für faires Streiten und gute Konflikt-Kultur


 

4. Grundlagen guter Konfliktkultur (S. 43-44)

Ein Mensch weiß aus Erfahrung: Lob darf kurz und bündig sein, ja grob. Für Tadel – selbst von milder Sorte – braucht’s lange, klug gewählte Worte.
Eugen Roth

Vorsorgen ist besser als heilen. Das wissen wir alle aus der Medizin. Dasselbe gilt aber auch für das Arbeitsklima: Wenn wir verantwortlich oder mitverantwortlich für das Klima und den Erfolg einer Arbeitsgruppe sind, müssen wir für eine wachsame, reife „Konfliktkultur" etwas tun. Sorgen Sie für ein Arbeitsklima, in dem man offen und angstfrei berufliche Probleme, fachliche Kritik und – in angemessenem Maße – auch private Probleme ansprechen kann. Das ist die beste Vorsorge einer Konflikteskalation.

4.1 Loben können – kritisieren können

Untersuchungen in Betrieben und Organisationen verschiedenster Größe haben gezeigt: Eine gute Arbeitsatmosphäre herrscht da, wo viel gelobt und Wertschätzung gezeigt, aber auch deutlich gemacht wird, was getan werden muss. In insgesamt guter Atmosphäre kann man auch Befehle, Kontrolle, Zurechtweisung, Kritik etc. verkraften.

Der ideale IDQ liegt bei 2:1
Das ideale Arbeitsklima ergibt sich bei einem „Integrations- Dominanz-Quotienten" (IDQ) von etwa 2:1. Was ist damit gemeint?

Integrationsverhalten meint: loben, danken, Wertschätzung zeigen, Signale der Anerkennung geben etc. Dominanzverhalten bedeutet: befehlen, kontrollieren, kritisieren, zurechtweisen, klar sagen, was zu tun ist usw. Der IDQ sollte also etwa 2:1 betragen.