dummies
 
 

Suchen und Finden

Titel

Autor/Verlag

Inhaltsverzeichnis

Nur ebooks mit Firmenlizenz anzeigen:

 

Anti-Altersheimer? Vorbeugungs-Training: Altersheimer-Prophylaxe - Ein Tagesseminar in Schriftform

Anti-Altersheimer? Vorbeugungs-Training: Altersheimer-Prophylaxe - Ein Tagesseminar in Schriftform

von: Vera F. Birkenbihl

Vera F. Birkenbihl, 2005

ISBN: birk000101 , 50 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

Windows PC,Mac OSX Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 10,00 EUR

Exemplaranzahl:


  • Zeitmanagement
    Demenz - Gemeinsam den Alltag bewältigen
    Halbtages-Seminar: TALENTE-PORTFOLIO - So finden Sie Ihre Talente
    Das Methusalem-Komplott
    Psychopathologie und Neuropsychologie der Demenzen
    Verhaltenstherapie bei Depressionen
    Krisenintervention

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Anti-Altersheimer? Vorbeugungs-Training: Altersheimer-Prophylaxe - Ein Tagesseminar in Schriftform


 

Anti-Altersheimer-Training (S. 2-3)

Seit einigen Jahrzehnten laufen faszinierende Langzeit-Studien, deren Resultate heute klar zeigen: Jede/r einzelne Gehirn-Besitzer/in kann sehr wohl einiges gegen Alzheimer oder Altersheimer tun. Dieses e-book bietet Ihnen konkrete Maßnahmen meines Altersheimer- Immunitäts-Trainings. Der Hintergrund der Anti-Altersheimer-Maßnahmen – inzwischen wurde bewiesen, was ich seit Jahrzehnten vermute:

Geistige Tätigkeiten halten fit und verhindern (oder verzögern) Alters- Demenz, aber nicht alle geistigen Tätigkeiten sind gleichermaßen erfolgreich. Hier erfahren Sie mehr!

Eine der faszinierendsten Alzheimer-Studien wurde von dem amerikanischen Forscher David SNOWDON (Autor von „Aging with Grace") gestartet. Ihm war nämlich etwas aufgefallen, was viele vor ihm zwar wahrgenommen, aber nicht weiter verfolgt hatten. Diese Beobachtung führte zu Fragen wie:

• Warum werden Nonnen oft erheblich älter als die Bevölkerung (in derselben Gegend)? Oder:
• Warum liegt der Prozentsatz an Alters-Demenz (oder Alzheimer) bei Klosterschwestern weit unter „normal"?

Er hatte Glück, denn er fand einen Orden (in Minnesota/USA), in dem die Mutter Oberin seine Frage ebenso faszinierend fand, so daß sie seine Studie unterstützte.

1. Er durfte mit allen Schwestern persönlich sprechen (die mitmachen wollten).
2. Er erhielt Einsicht in vertrauliche Dokumente (mit Erlaubnis der Schreiberinnen).
3. Die Gehirne durften nach dem Tod untersucht werden.

Was damals als einfache Untersuchung begann, hat sich in den nachfolgenden Jahren zu einer Riesen-Studie entwickelt, an der inzwischen ein Heer von weiteren Forschern mitwirkt. So wurden z.B. bei über 2.000 Schwestern eine Reihe von Daten und Proben (z.B. Blut) gesammelt. Viele der Schwestern spielten bei Untersuchungen unter MRS und PET mit. Das sind sogenannte bildgebende Verfahren, die es erlauben, das lebende Hirn zu studieren, während die Betroffenen geistige Aufgaben lösen. Andere Forscher untersuchten genetische Aspekte, weitere die Auswirkung von Amalgam auf die intellektuellen Fähigkeiten, die Plaque-Bildung im Gehirn (Ergebnis: keine) und vieles mehr. Wer sich im Internet selbst informieren möchte, beginne bei: http://www.mc.uky.edu/nunnet/

Über die außerordentlichen Ergebnisse der ersten beiden Aspekte (Interviews mit den Nonnen, wie auch Einsicht in gewisse Dokumente) sprechen wir anschließend. Beginnen wir mit dem dritten Aspekt, der sich aus den Untersuchungen an den Gehirnen verstorbener Nonnen ergab und über den man im allgemeinen auch am meisten hört. Wir wissen heute:

Alzheimer geht mit der Bildung einer weißlich, klebrigen unauflösbaren Masse im Gehirn (der sogenannten „Plaque") einher. Diese behindert neuronale Prozesse (z.B. Denken).

Noch stellt sich die Frage, inwieweit Plaque kausaler oder korrelativer Natur ist, d.h. (kausal): Löst Plaque Alzheimer aus? Oder (korrelativ): Geht Plaque „nur" mit Alzheimer einher? Allerdings wird immer wahrscheinlicher, daß Plaque die Krankheit „nur" begleitet (siehe Punkt 3). Vorläufige Ergebnisse:

1. Geistige Fitneß hat eindeutige Auswirkungen auf Langlebigkeit. Früher galt als unumstößlich, daß Langlebigkeit allein in den Genen läge, aber heute gibt es da doch Zweifel, nicht zuletzt durch Langzeit-Studien wie diese. SNOWDONs Tests prüften z.B. sowohl den Ideenreichtum als auch die Komplexität des Denkens und konnten eindeutige Korrelationen feststellen: schlechtere Werte gingen definitiv mit früherer Sterblichkeit einher. Während die „dümmeren" (einfältigeren) Nonnen im Schnitt 8 Jahre früher starben, litten auch weit mehr von ihnen an Demenz, somit beträgt die Differenz an Jahren mit hoher Lebens-Qualität 15 bis 17 Jahre. Dafür lohnt es sich doch, ein intelligentes Anti-Demenz-Programm zu durchlaufen, oder?