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Demenz - Gemeinsam den Alltag bewältigen

Demenz - Gemeinsam den Alltag bewältigen

von: Ulrike Schäfer, Eckart Rüther

Hogrefe Verlag, 2004

ISBN: 9783840918841, 128 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 12,99 EUR

Ersparnis: 1,96 EUR

  • Naturidentische Hormone - Die neue Hormontherapie. Ein Ratgeber für Patienten
    Fingerboarding - Alles über das Skaten mit der Hand
    Die Mafia - 100 Fragen, 100 Antworten - FAQ (Frequently Asked Questions) MAFIA
    Neobooks - Transalp 10 - Der große eBook-Rätselkrimi
    Die Corleones - Roman
    TEATIME
    Schulden - Die ersten 5000 Jahre
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  • Navigieren auf Sichtweite - Prozesssteuerung in der Paartherapie - Ein Handbuch für die Praxis
    Hilfe, ich bin reich! - Roman
    Die Hüterin Midgards - Elbenthal-Saga
    Ich und er und null Verkehr - Roman
    Außerklinische Intensivpflege - Ein Leitfaden
    Im Bett mit Brad Pitt - Roman
    The Herbal Power of Orchids
    Probleme im Intimbereich ... damit müssen Sie nicht leben! - Ärztlicher Ratgeber
 

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Demenz - Gemeinsam den Alltag bewältigen


 

11 Der Umgang mit dem Erkrankten (S. 83-84)

Kommunikation mit dem Kranken

Häufig kommt es bei der Alzheimererkrankung zu Störungen der Sprache. In frühen Krankheitsstadien kann sich der Patient nicht mehr so gut ausdrücken, es fehlen ihm bestimmte Wörter (Wortfindungsstörungen), die Sprache wird ungenau und umständlich. Der Erkrankte selbst merkt dies und schämt sich dafür. Infolgedessen vermeidet er immer öfter die Teilnahme an Gesprächen oder an sozialen Kontakten überhaupt. In fortgeschrittenen Krankheitsstadien ist die Sprache noch gestörter und unvollständiger, so dass die sprachliche Verständigung sehr eingeschränkt wird. Auch das, was dem Patienten verbal mitgeteilt wird, kommt bei ihm nicht mehr so gut an. Deshalb sollten Sie mit dem Erkrankten möglichst in kurzen und knappen Sätzen sprechen. Meiden Sie zu viele Informationen auf einmal. Vermehrt ist auf die Körpersprache, Mimik (Gesichtsausdruck) und Gestik zu achten, um herauszufinden, was der Patient mitteilen möchte. Auf Korrekturen seiner Sprache sollten Sie verzichten. Hintergrundsgeräusche wie das Laufen des Radios oder Fernsehers sollten vermieden werden, während Sie sich mit dem Patienten unterhalten.

Gefühle erkennen

Wie schon mehrfach erwähnt, bleibt die gefühlsmäßige Wahrnehmungsfähigkeit des Patienten erhalten, auch wenn Gedächtnisfähigkeiten und Sprache schon längst erheblich beeinträchtigt sind. Um so wichtiger ist es, dass Sie den Patienten auf der emotionalen Ebene verstehen und ihm dort begegnen. Seine Gefühle zu erkennen und entsprechend zu reagieren, vermag dem Patienten einerseits Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln, und kann andererseits kritische krisenhafte Zuspitzungen abmildern und zu einer Beruhigung in eskalierenden Situationen beitragen. Gespür für Stimmungen, Gefühle und emotionale Atmosphäre in zwischenmenschlichen Beziehungen. Es ist oft für Sie schwierig, hinter Wutausbrüchen, Verweigerung, aggressivem Verhalten oder Unruhe die Gefühle der Patienten zu erkennen. Meist steckt Angst, Verzweiflung, Ratlosigkeit oder verletztes Schamgefühl dahinter und es ist wichtig, die Anlässe für diese Gefühle herauszufinden, um sie zukünftig zu vermeiden. Persönlichkeitszüge, die der Patient zeitlebens gehabt hat, gehen auch in der Erkrankung nicht verloren (z. B. Pünktlichkeit, Ordentlichkeit, Genauigkeit, aber auch rechthaberisches bestimmendes Verhalten usw.).

Verlässlichkeit

Wechsel in Alltagssituationen, unvorhergesehene Änderungen im Tagesablauf, Änderungen in der alltäglichen Routine oder bei Alltagshandlungen (z. B. beim Waschen) führen bei dem Patienten oft zu ängstlichen Reaktionen und zu Verweigerung oder Ablehnung. Günstig ist ein völlig „langweiliger" (aus Sicht der Gesunden), routinierter, gleichförmiger Tagesablauf mit ausreichenden Zeitvorgaben, damit der Patient möglichst viele Dinge seiner Versorgung in Ruhe selbst übernehmen kann. Dies erfordert eine große Portion Geduld von Ihrer Seite und ist mit mehrfachen Wiederholungen und Aufforderungen, die der Patient erhalten muss, damit eine Handlung oder Aktivität begonnen oder zu Ende geführt wird, verbunden.