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Adobe Photoshop CS5 - Der professionelle Einstieg

Adobe Photoshop CS5 - Der professionelle Einstieg

von: Robert Klassen

Galileo Press, 2010

ISBN: 9783836215619, 460 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 19,90 EUR

Ersparnis: 5,00 EUR

  • Demokratie, Bildung und Markt
    Der Messetrainer. In fünf Schritten zu neuen Messekunden
    30 Minuten für die persönliche Inszenierung
    Handbuch Berufsbildungsforschung
    Das Moodle-Praxisbuch
    Joomla! 1.5
    Neoliberalismus

     

     

 

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Adobe Photoshop CS5 - Der professionelle Einstieg


 

8 Farbkorrekturen (S. 216-217)

Tonwertspreizung? Gradationskurven? Sättigung? Da kann einem ja schwindelig werden! Es besteht aber überhaupt kein Grund, vor diesen Begriffen zurückzuschrecken. Sie werden sehen, dass die Bezeichnungen selbst viel befremdlicher sind als die Anwendung dieser Funktionen. Wetten, dass Sie am Ende des Kapitels genauso denken? Mit diesen seltsam klingenden Techniken holen Sie nämlich aus Ihren Bildern das Allerletzte heraus – und erreichen Ergebnisse, die sich wirklich sehen lassen können.


8.1 Farben über Gradationskurven sättigen

Bei der Veränderung durch die Tonwertkorrektur (siehe das vorangegangene Kapitel) haben Sie Einfluss auf zwei wesentliche Punkte eines Bildes – den Schwarz- und den Weißpunkt. Falls neutrales Grau vorhanden ist, können Sie auch noch auf diesen Punkt einwirken. Das hat natürlich intern auch Auswirkungen auf die Farben und Farbkanäle. Ähnlich verhält es sich mit der Gradation. Allerdings gewinnt man bei einer Veränderung der Gradation noch mehr den Eindruck, die Farben würden gekräftigt. Hier wird nämlich der gesamte Tonwertbereich der Farbkanäle beeinflusst. Das heißt, die Farben können intensiviert werden und kommen somit satter heraus.

8.1.1 Gradation im gesamten Foto anheben

Nun ist es überhaupt nicht schlimm, wenn das blaue Meer etwas blauer, die grüne Palme etwas grüner und der goldgelbe Sand etwas goldgelber ist. Aber soll die rote Haut noch etwas röter werden? Das geht doch nicht. Daher wollen wir den Gebrauch der Gradationskurven anhand zweier Beispiele vertiefen. Beginnen wir mit der »Mehr-Farbe-ist-toll-Variante«.

Schritt für Schritt: Gradation im gesamten Foto verbessern

Die Beispieldatei »Gradation_01.tif« könnte ein wenig Aufarbeitung vertragen. Die Zeichnung fehlt, und die Farben dürften ebenfalls etwas kräftiger erscheinen.

1 Einstellungsebene erzeugen

Prinzipiell lassen sich die Gradationskurven über (Strg)/(*)+(M) oder Bild - Korrekturen - Gradationskurven aktivieren. Dabei werden die Korrekturen aber direkt an das Bild übergeben. Damit Sie aber auf Veränderungen auch nachträglich noch effektiv zugreifen können, wollen wir hier mit einer Einstellungsebene arbeiten. Immerhin sorgen Korrekturen mit Einstellungsebenen dafür, dass das Originalfoto selbst nicht verändert wird. Die eigentliche Korrektur erfolgt auf einer separaten Ebene, die ihrerseits das Erscheinungsbild des Fotos ändert – nicht jedoch das Foto selbst. Entscheiden Sie sich deshalb für den dritten Button des Korrekturen-Bedienfelds, Gradationskurven. Sollte das Korrekturen-Bedienfeld nicht sichtbar sein, wählen Sie aus der Menüleiste Fenster Korrekturen.