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Öffentliches Gedenken - Deutsche Erinnerungskulturen seit der Weimarer Republik

Öffentliches Gedenken - Deutsche Erinnerungskulturen seit der Weimarer Republik

von: Insa Eschebach

Campus Verlag, 2005

ISBN: 9783593376301, 225 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 20,90 EUR

Ersparnis: 4,00 EUR

  • Tatort Tagesschau - Eine Institution wird 50.
    Analyse der Interdependenzen zwischen Meinung, Massenmedien und Politik
    Interpretation. Günter Grass: Katz und Maus
    Jürgen Habermas
    Interpretation. Heinrich von Kleist: Der zerbrochne Krug
    Das Kapital: Kurzfassung aller drei Bände
    Interpretation. Friedrich Schiller: Wilhelm Tell
    Interpretation. Max Frisch: Andorra. Stück in zwölf Bildern
  • Interpretation. Frank Wedekind: Frühlings Erwachen
    Interpretation. Max Frisch: Homo faber
    Interpretation. Max Frisch: Biedermann und die Brandstifter
    Interpretation. Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werthers
    Interpretation. Friedrich Schiller: Kabale und Liebe
    Interpretation. Johann Wolfgang Goethe: Iphigenie auf Tauris
    Interpretation. Gerhart Hauptmann: Die Weber
    Die Leiden des jungen Werther
 

Mehr zum Inhalt

Öffentliches Gedenken - Deutsche Erinnerungskulturen seit der Weimarer Republik


 

Mit den Worten "Ein Land vereint im Gedenken" kommentierte der NDR die deutschen Reaktionen auf die Attentate des 11. September 2001. Öffentliches Gedenken zielt stets auf die Herstellung einer imaginären Gemeinschaft in Form eines "Wir". Zugleich sind die Praktiken des Gedenkens - das Niederlegen von Kränzen, Schweigeminuten, das Verlesen von Namen der Toten, die Entnahme von Erde von Orten des Massensterbens - Ausdruck religiöser und nationaler Traditionen, ob es sich um Gedenkfeiern an Kriegerdenkmälern oder an Orten ehemaliger Konzentrationslager handelt, in der DDR, der BRD oder im wieder vereinten Deutschland. Insa Eschebach untersucht Praktiken öffentlichen Gedenkens im 20. Jh. und interpretiert sie als Formen der Sakralisierung wie der Trivialisierung des gewaltsamen Todes.

Die Autorin

Insa Eschebach, Dr. phil, Religionswissenschaftlerin, ist zur Zeit wissenschaftliche Mitarbeiterin in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.