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Schwierige Fragen (S. 20)
„Wenn jemand ein besseres Buch schreibt, eine bessere Predigt hält oder eine bessere Mausefalle baut als sein Nachbar, wird die Welt ihn finden, auch wenn sein Haus im tiefsten Wald steht."
(Ralph Waldo Emerson)
Auch wenn Sie sich schwierigen Fragen im Vor-stellungsgespräch stellen müssen – das ist kein Weltuntergang. Jeder muss da hindurch! Bewer-ber werden im Vorstellungsgespräch auf „Herz und Nieren" geprüft, wobei Schwächen und Stärken angesprochen werden. Was der (künftige) Arbeit-geber allerdings fragen darf und was nicht, hängt von der zu besetzenden Stelle ab.
Freizeitbeschäftigungen
Die Frage "Was machen Sie denn so in Ihrer Frei-zeit?" mag recht harmlos klingen. Vielleicht zielt sie nur darauf ab, etwas mehr „Lockerheit" in das förm-lich-steife Gespräch zu bringen. Vielleicht teilt der Personalchef sogar das gleiche Hobby (zum Bei-spiel betreibt er dieselbe Sportart). Gemeinsamkei-ten verbinden. Solche Gesprächsthemen bringen durchaus „Sympathiepunkte" auf beiden Seiten.
Anders sieht es jedoch aus bei gefährlichen Risi-kosportarten, wie Fallschirmspringen, Gleitschirm-fliegen, Autorennen et cetera aus. Falls der Be-werber die entsprechende Freizeitbeschäftigung als Hobby im Bewerbungsschreiben genannt hat, dann hat er sich quasi freiwillig „geoutet". Dann muss er damit rechnen, auf sein Hobby angespro-chen zu werden.
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