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4.1 Für gute Arbeitsbedingungen sorgen (S. 54-55)
Gute Arbeitsbedingungen bedeuten erst einmal gute Umfeldbedingungen, von der Büroausstattung über eine gute Ausstattung mit Arbeitsmitteln bis zu einer guten Organisation der Arbeitsverteilung zwischen den Kollegen. Sobald die Arbeit ungleich verteilt ist, sobald sich jemand auf Kosten anderer ausruht, sobald negative Konkurrenzsituationen entstehen, sobald Mitarbeiter gegeneinander ausgespielt werden, sind Unzufriedenheit und Konflikte vorprogrammiert.
Gute Arbeitsbedingungen haben aber auch etwas mit der Arbeitsverteilung zu tun. Für eine gute Zusammenarbeit ist es nützlich, dass bestimmte Aufgaben im Team nicht immer automatisch den selben Personen zufallen, sondern dass auch mal „rotiert" wird. Jeder sollte grundsätzlich jede Teamaufgabe übernehmen können und dazu auch bereit sein.
Dies trifft besonders für die Zusammenarbeit selbst zu. Jeder sollte einmal eine Besprechung vorbereiten, Informationen recherchieren, eine Sitzung leiten, das Team zur Entscheidung führen und die Umsetzung von Vereinbarungen kontrollieren. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, dass Fähigkeiten und Talente einzelner Mitarbeiter entdeckt, gefördert und ausgebaut werden. Manch unscheinbarer Kollege hat sich schon als exzellenter Organisator oder Besprechungsleiter entpuppt – wenn man ihn lässt und vielleicht auch ein wenig motiviert.
4.2 Auf gemeinsame Ziele achten
Teamarbeit sollte zielorientiert sein. Viele Probleme können durch gemeinsame Ziele vermieden werden. Viele Konflikte sind Zielkonflikte. Der eine möchte beispielsweise alles so schnell wie möglich ändern, der andere alles beim Alten lassen. Beim einen stehen persönliche Karriereziele im Mittelpunkt, dem Anderen liegt das Wohl der Kollegen besonders am Herzen.
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