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Denk-Tools: Kreativität erhöhen?

Denk-Tools: Kreativität erhöhen?

von: Vera F. Birkenbihl

Vera F. Birkenbihl, 2005

ISBN: BIRK000106, 12 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 10,00 EUR

  • Halbtages-Seminar: Aufbaukurs - Couvert-Technik
    Denk-Tools: Grundlagen vfb-Kopf-Spiele (1)
    Denk-Tools: Der RHODOPSIN-Effekt
    Psychopathologie und Neuropsychologie der Demenzen
    Erfolgreich Lernen
    Warum fällt das Schaf vom Baum? - Gedächtnistraining mit der Jugendweltmeisterin
    Trotzdem LERNEN
    Anti-Altersheimer? Vorbeugungs-Training: Altersheimer-Prophylaxe - Ein Tagesseminar in Schriftform
  • Intelligente Wissens-Spiele
    Mehr intelligente Kopfspiele
    30 Minuten: So erstellt man WISSENs-Quiz-SPIELE
    Trotzdem Lehren
    Das innere Archiv
    Standortbestimmung: Er-ZIEH-ung oder E-DUCATION?

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Denk-Tools: Kreativität erhöhen?


 

REGEL 1: Erste Assoziationen ALLEIN (S. 3-4)

Unabhängig davon, ob Sie allein sind oder miteinander arbeiten, beginnen Sie immer damit, daß alle (ob wir heute nur zwei oder 1.000 Personen sind) während der allerersten 90 Sekunden allein arbeiten und ihre ersten Ideen und Assoziationen allein finden. Dies hat den Vorteil, daß niemand durch Ideen anderer abgelenkt werden kann, ehe man das eigene innere Archiv konsultieren konnte! Notieren Sie Stichworte (und/oder kritzeln kleine Bildchen). Erste Notizen können (müssen aber nicht) in Form eines ABC.s, eines CLUSTERS (nach Gabriele L. RICO), eines KaWa.s etc. sein – je nachdem, welche Denk- Tools Sie beherrschen und mögen.

REGEL 2: Alles notieren!

Denken Sie bitte niemals: „Das merke ich mir." Kreative Gedanken ähneln Traum- Sequenzen – beide scheinen so klar in unserem Bewußtsein, daß wir uns im Moment überhaupt nicht vorstellen können, diese Idee (dieses Bild, die Story) jemals zu vergessen. Aber diese Sicherheit ist trügerisch; Minuten später ist alles, woran wir nicht konsequent weiterarbeiten, vollständig verschwunden. Daher: Lernen Sie alles, aber auch alles zu dokumentieren!

REGEL 3: Weitere Assoziationen AUSLÖSEN

Nach den ersten 90 Sekunden hilft uns der VERGLEICH unserer Ideen mit denen anderer Menschen mehr als alles andere. Wenn der erste Ideenfluß ins Stoppen gerät und wir können andere befragen, was deren ersten Assoziationen waren (sind), passiert zweierlei: erstens ergänzen wir ihre Ideen mit unseren, so daß ein volleres bzw. komplexeres Bild entsteht, und zweitens lösen die Ideen anderer weitere Assoziationen in uns aus, so daß der eigene Gedanken-Fluß wieder zu fließen beginnt. Aus dieser Tatsache ergibt sich, daß Gruppen kreativer sein können als Individuen, aber nur, wenn die Gruppen nicht andauernd zusammen arbeiten!

Bei meiner Methode denkt ja jeder zuerst allein nach (Regel 1), macht akribisch Notizen (Regel 2) und erst im dritten Schritt wendet man sich anderen zu. Aber auch jetzt beginnen wir kein undiszipliniertes Gruppen-Gespräch, sondern wir VERGLEICHEN unsere ersten Ideen miteinander, können aber jederzeit innehalten, um die neuen (weiteren) Assoziationen zu notieren.