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Haskala und Lebenswelt - Schriften des Simon-Dubnow-Instituts, Band 12
Die Studie beleuchtet die Situation der jüdischen deutschen Schulen in Galizien zwischen 1782 und 1806 unter Aufsicht des Aufklärers Herz Homberg, eines Schülers Moses Mendelssohns.
Im Zuge der Toleranzgesetzgebung wurden ab 1782 Elementarschulen für jüdische Kinder im Habsburgerreich eingerichtet. Dem jüdischen Aufklärer Herz Homberg (1749-1841) gelang es in kurzer Zeit, in Galizien über 100 derartiger Schulen zu errichten, in denen den Kindern die deutsche Sprache vermittelt wurde. Der Autor untersucht, wie hier erzieherische Konzepte der jüdischen Aufklärung (Haskala) in die Praxis übertragen wurden, nimmt die Schulwirklichkeit in den Blick und beschreibt, wie sich die jüdische Bevölkerung gegen die mit den Schulen verbundenen Disziplinierungsversuche des österreichischen Staates wehrte.
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