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Handelsblatt 12: Die besten Checklisten für Manager L-Z

Handelsblatt 12: Die besten Checklisten für Manager L-Z

von: Handelsblatt Management Bibliothek

Campus Verlag, 2005

ISBN: 9783593378275, 224 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 13,50 EUR

Ersparnis: 1,40 EUR

  • Handelsblatt Band 10: Die besten Management-Tools: Finanzen und Wachstum
    Handelsblatt Band 11: Die besten Checklisten für Manager A-K
    Kompendium der Mediengestaltung
    Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit Word
    30 Minuten: So erstellt man WISSENs-Quiz-SPIELE
    Anleitung zum Philosophieren - Selber denken leicht gemacht
    Handelsblatt Band 2: Die besten Managementbücher L–Z
    Sex in Trance - Wie Sie Ihre wildesten Träume wahr werden lassen
  • Handelsblatt Band 7: Die wichtigsten Philosophen für Manager
    Simplify your life
    Handelsblatt Band 8: Die besten Management-Tools: Strategie und Marketing
    Mehr intelligente Kopfspiele
    Handelsblatt Band 9: Die besten Management-Tools: Personal und Führung
    Websites optimieren für Google & Co. schnell + kompakt

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Handelsblatt 12: Die besten Checklisten für Manager L-Z


 

Stressmanagement (S. 117-118)

Zusammenfassung Diese Checkliste soll Ihnen dabei helfen, Stresssymptome und -ursachen zu erkennen und Gegenstrategien zu entwickeln. Die Zunahme von Downsizings, Schließungen und Restrukturierungen setzt Manager und Beschäftigte gleichermaßen unter Stress. Zudem haben technologische Veränderungen, die nur dazu gedacht waren, die Kommunikation zu beschleunigen – Faxgeräte, Mobiltelefone und EMail –, den Nebeneffekt, dass wir heute 24 Stunden am Tag erreichbar sind. Das ist ein todsicheres Rezept für eine Katastrophe. Die negativen Auswirkungen, die »schlecht gemanagter« Stress hat, bürden den Unternehmen und der Gesamtgesellschaft stattliche Kosten auf. Schätzungen besagen, dass sich die Stresskosten allein in Großbritannien auf jährlich 40 Millionen Arbeitstage oder 11 Milliarden Euro belaufen. Die Kosten für die Betroffenen lassen sich schwerer abschätzen, aber die Auswirkungen auf die Lebens- und Beziehungsqualität sind vermutlich beträchtlich.

Definition

In ihrem Buch Coping with Stress at Work definiert Jaqueline M. Atkinson Stress als »die subjektive Wahrnehmung, dass die eigenen Fähigkeiten nicht ausreichen, um den gestellten Anforderungen gerecht zu werden «.

Studien belegen, dass Stress in enger Beziehung zu dem Grad an Kontrolle steht, den der Einzelne über seine Arbeit hat. Selbstgesteuerter Druck kann in sehr hohen Dosen bewältigt werden, während die Schwelle für von außen auferlegten Druck sehr gering ist. Das Stresserlebnis ist deshalb höchst individueller Natur. Druck kommt aus vielen verschiedenen Richtungen und wirkt sich zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich auf uns aus. In manchen Situationen empfinden wir selbst starken Druck als Anreiz und Ansporn, und wir laufen dabei gelegentlich sogar zu Höchstform auf und überbieten unsere Bestleistung. In anderen Situationen hingegen leiden wir, zeigen Anzeichen der Überforderung, und es scheint uns, dass wir weder die gesetzten Fristen noch die gestellten Erwartungen erfüllen können. Das ist Stresserfahrung. Die meisten Menschen brauchen als Motivation einen gewissen Druck – erst, wenn der Druck zu stark wird, beginnen die Probleme.

Aktionsplan

1. Symptome

Symptome zeigen Ihnen, dass Sie möglicherweise unter Stress stehen. Folgende Symptome kommen häufig vor:

- Gesundheitliche Probleme – Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Appetitschwankungen, Muskelverkrampfungen, Verdauungsstörungen, Erschöpfung, Magen-, Darm- oder Hautprobleme, Herzinfarkte;

- Verhaltensprobleme – Unruhe, Nervosität, Antriebslosigkeit, Unschlüssigkeit, Einfallslosigkeit, Nägelkauen, Kettenrauchen, Alkoholkonsum;

- Arbeitsprobleme – Unzufriedenheit am Arbeitsplatz, Unfähigkeit zur Kommunikation, Zerstreutheit.

All diese Symptome kommen auch im normalen Leben vor; sie werden erst dann zu Stresssymptomen, wenn mehrere von ihnen gleichzeitig auftauchen, wenn sie keinen offensichtlichen Grund haben oder wenn sie öfter auftreten als erwartet. Auch wenn diese Symptome gehäuft im Arbeitsumfeld vorkommen, muss das noch nicht bedeuten, dass dort auch ihre Ursachen liegen.