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Die Biomineralien und ihre Wirkung (S. 65)
Nr. 1 Calcium fluoratum D12
Äußerliche Kennzeichen
Im Gesicht zeigt sich der Mangel an Nr. 1 Calcium fluoratum D12 im Dreieck zwischen Augenwinkel und Augenmitte. Es gibt zwei Varianten. Entweder erkennen Sie Fältchen, deren Linien sich kreuzen (Würfelfältchen), die sich bei ausgeprägtem Bedarf auch am Oberlid zeigen können, oder/und dieses Dreieck ist bläulich-rot verfärbt.Die Färbung ist bei Kindern häufig gut zu erkennen. Die Würfelfältchen zeigen einen schon länger bestehenden Mangel, die Färbung einen kurzfristigen Bedarf. Im zweiten Fall wird kurzfristig mit 18 bis 24 Pastillen am Tag hoch dosiert behandelt.
Allgemeine Beschreibung des Biominerals
Nr. 1 Calcium fluoratum D12 ist das Funktionsmittel, das die Balance zwischen schlaff und zu fest hält. Es sorgt dafür, dass sich Gewebe, das sich dehnt, auch wieder zusammenzieht und umgekehrt.Die schützenden Hüllen um Knochen und Haut so- wie der Zahnschmelz benötigen für ihre einwandfreie Funktion verhältnismäßig große Mengen an Calcium fluoratum. Wenn im Körper ungefähr 150g Calcium fluoratum vorhanden sind, ist die störungsfreie Funktion gewährleistet. Der Mangel hat sich meist über Jahrzehnte aufgebaut und bedarf daher einer längeren kontinuierlichen Einnahme, um die Depots wieder aufzufüllen und die Erscheinungen verschwinden zu lassen. Fehlt Calcium fluoratum im Körper, stellen Sie das z.B. an starker Hornhautbildung fest. Die durchschnittliche Einnahmemenge liegt bei 10 bis 15 Pastillen täglich. Die Dosierung ergibt sich aus dem Naturell (vgl. Seite 41ff).
Nr. 1 Calcium fluoratum D12 wirkt in Bindegewebe, Sehnen, Bändern, Gefäßen und Haut und reguliert die Elastizität der Zellmembran. Es lindert Beschwerden und mindert Erscheinungen wie Ohrgeräusche, übermäßige Gelenksmobilität (Schlottergelenke), Arteriosklerose, erhöhter Blutdruck, Arthrose, verhärtete Drüsen, Organsenkungen, Karpaltunnelsyndrom, Sehnenverkürzung, Hämorrhoiden (als Salbe), Karies, durchscheinende Zahnspitzen, Hämatome, Schwielen, Schrunden, übermäßige Hornhautbildung, Veränderungen der Füße (Fersensporn, Überbein, Platt-, Senk- oder Spreizfüße) sowie splitternde oder zu weiche Nägel. Auch chronische Erkrankungen werden in ihrer starren behandlungresistenten Struktur »aufgeweicht« und gebessert. Die Zähne finden wieder Halt in den Kieferknochen. Daher ist Calcium fluoratum auch bei losen Zähnen ein außerordentlich wichtiges Mineral.
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