Suchen und Finden
Service
Infos und Kontakt
8 Konfigurationsaufgaben schnell gelöst (S. 301-302)
Den perfekten Computer, der alle Ansprüche seines »Herrn und Meisters« erfüllt und obendrein noch halbwegs bezahlbar ist, gibt es genauso wenig wie den perfekt konfigurierten Computer, bei dem alle Komponenten nahtlos aufeinander abgestimmt sind und sämtliche Einstellungen zur vollen Zufriedenheit durchgeführt werden. Auch wenn es am Anfang nur selten eine Notwendigkeit gibt, etwas an der Systemkonfiguration (unter dem Begriff Konfiguration wird die Summe aller zu einem Zeitpunkt getroffenen Einstellungen verstanden) zu ändern, hält dieser Zustand der »wunschlosen Zufriedenheit« nicht ewig. Je länger man sich mit seinem (neuen) Windows XP beschäftigt, desto stärker wird der Wunsch, hier und da gewisse Änderungen vorzunehmen. In diesem Kapitel geht es um die verschiedenen Konfigurationseinstellungen, die bei Windows XP auch ohne technische Vorkenntnisse in wenigen Schritten erledigt werden können. Im Mittelpunkt steht dabei die Systemsteuerung, die zu Beginn des Kapitels ausführlich vorgestellt wird. Einstellungen, die den Desktop und die Benutzeroberfläche im Allgemeinen betreffen, werden in Kapitel 3 behandelt.
Die Stichworte dieses Kapitels:
Überblick über die Systemsteuerung
Die Konfiguration der Maus
Das Einrichten eines zweiten Bildschirms
Einstellen von Energieoptionen
Umgang mit Schriftarten
Die Systemeigenschaften abfragen und einstellen
Umgebungsvariablen bearbeiten
Ändern des Computernamens
Die Optik eines Ordners anpassen
Einrichten eines Druckers
Software installieren und wieder entfernen
Dateitypen registrieren und bearbeiten
Drucker einrichten
Modem konfigurieren und in Betrieb nehmen
Die Inbetriebnahme einer ISDN-Karte
8.1 Überblick über die Systemsteuerung
Die SYSTEMSTEUERUNG (engl. »control panel«) ist die Schaltzentrale Ihres Windows-Computers. Hier werden allgemeine Einstellungen vorgenommen, die sich sofort auf das Verhalten von Windows in bestimmten Bereichen auswirken, hier finden Sie auch die Assistenten, die Ihnen bei der Installation neuer Hardwaregeräte oder der Deinstallation einer Anwendung behilflich sind.
Am Prinzip der Systemsteuerung hat sich auch bei Windows XP nichts geändert (sie stammt noch aus der Ära von Windows 3.0 und ist damit schon »uralt«). Neu ist dagegen die optische Darstellung. Nicht nur, dass Applets neue, moderne Symbole erhalten haben, auch die Aufteilung ist neu. Neben der klassischen Gesamtansicht kann die Systemsteuerung auch in einer Ansicht angezeigt werden, bei der die einzelnen Applets in Funktionsgruppen unterteilt sind. Das ist gerade für Windows-Anfänger sehr praktisch, da sie über die Funktionsgruppen ein bestimmtes Applet etwas schneller finden.
8.1.1 Neue Etiketten für alte Töpfe
Bei Windows XP haben einige der vertrauten Applets neue Namen erhalten, auch wenn sich an deren grundsätzlicher Bedeutung nichts geändert hat. Das ist in etwa so, als wenn Sie nach zwei Jahren wieder einmal in der Stadtverwaltung vorbeischauen und die wichtigsten Stellen umbenannt wurden. Aus der Führerscheinstelle wurde vielleicht das Amt für mobile Services und der Schalter, an dem man früher seinen Reisepass verlängern konnte, befindet sich nun im Amt für Authentifizierung bei domänenübergreifenden Angelegenheiten.1 So gibt es bei Windows XP kein MODEM-Applet mehr, der Nachfolger heißt TELEFON- UND MODEMOPTIONEN. Auch das Applet LÄNDEREINSTELLUNGEN ist verschwunden, es heißt nun REGIONS- UND SPRACHOPTIONEN. Das ist am Anfang ein wenig irritierend, legt sich aber mit der Zeit. Tabelle 8.1 stellt die Applets, die bei Windows XP im Vergleich zu Windows 9x eine Namensänderung erfahren haben, gegenüber (teilweise wurden diese Namen bereits mit Windows ME und Windows 2000 geändert, so dass einige nicht wirklich neu sind).
Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen MwSt.; Ersparnis im Vergleich zur Printversion





















