Suchen und Finden

Titel

Autor/Verlag

Inhaltsverzeichnis

Nur eBooks für mein Endgerät anzeigen:

 

Newsletter

30 Minuten zur Bewältigung der Informationsflut

30 Minuten zur Bewältigung der Informationsflut

von: John Caunt

Gabal Verlag GmbH, 2000

ISBN: 9783897490413, 79 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 6,50 EUR

  • Einführung in die Psychiatrie - Ein Leitfaden für pflegendes, therapierendes und betreuendes Fachpersonal
    ABC der Managementtechniken
    30 Minuten für faires Streiten und gute Konflikt-Kultur
    Anti-Altersheimer? Vorbeugungs-Training: Altersheimer-Prophylaxe - Ein Tagesseminar in Schriftform
    Wenn du es eilig hast, gehe langsam - Mehr Zeit in einer beschleunigten Welt.
    Trotzdem LERNEN
    30 Minuten für aktives Beziehungsmanagement
    30 Minuten für mehr Erfolg
  • Betreutes Wohnen - Hilfen zur Alltagsbewältigung

     

     

     

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

30 Minuten zur Bewältigung der Informationsflut


 

2. Schneller lesen, sich besser konzentrieren (S. 23-24)

Um Informationen überhaupt beurteilen zu können, müssen Sie sie durchlesen. Auch hier gibt es Wege, Ihre Fähigkeiten zu verbessern und Ihren Arbeitsalltag zu erleichtern.

2.1 Effizienter lesen

Schätzungen zufolge verbringen Menschen mit informationsintensiven Jobs ein Drittel ihres Arbeitstages mit Aktivitäten, bei denen sie lesen müssen. Trotzdem sind die meisten von uns keine sehr effizienten Leser. Die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit liegt bei 200 bis 250 Wörtern pro Minute. Durch einige einfache Techniken und etwas Übung kann man sie leicht auf über 500 Wörter pro Minute steigern, ohne dass das Textverständnis beeinträchtigt würde.

Ein langsames Lesetempo bedeutet nicht unbedingt wenig Bildung oder Intelligenz. Viele fähige, gut gebildete Menschen lesen nur mit der Durchschnittsgeschwindigkeit oder sogar noch langsamer. Selbst wenn Sie bereits schnell lesen, sind wahrscheinlich noch Verbesserungen möglich. Dass man Material nur dann verstehen kann, wenn man es langsam liest (was oft behauptet wird), stimmt nicht – besseres Verständnis kann sogar Hand in Hand mit schnellerem Lesen gehen.

Warum wir langsam lesen

Wenn wir lesen, bewegen unsere Augen sich nicht kontinuierlich über die Seite, sondern springen über sie, indem sie immer mehrere Wörter auf einmal erfassen (Blickspanne). Das Lesen findet in der stationären Phase (Fixierung) am Ende jedes Sprungs statt – und zwar durch das Gehirn, nicht durch die Augen. Wir können uns die Augen wie eine Kamera vorstellen, die eine Reihe von Standfotos macht; diese Fotos werden dann vom Gehirn interpretiert. Die Hauptgründe für ein langsames Lesetempo sind, dass
- bei jeder Fixierung nur eine geringe Zahl von Wörtern erfasst wird
- die Fixierung länger dauert als nötig
- man absichtlich oder unbewusst zu bereits gelesenem Material zurückkehrt.

Subvokales Sprechen

Es gibt noch einen weiteren Faktor, der für langsames Lesen verantwortlich ist: das subvokale Sprechen, die Neigung, die Worte beim Lesen mental zu hören. Es wird auf das Vorgehen beim Lesenlernen zurückgeführt – sich die Worte tatsächlich laut vorzusprechen. Das Problem besteht darin, dass man dann nicht viel schneller lesen als sprechen kann, und das übliche Sprechtempo liegt bei nur etwa 150 Wörtern pro Minute. Auch wenn sich das subvokale Sprechen nie ganz beseitigen lässt, kann man es doch weitgehend ausschalten.

Durch die richtigen Techniken und genug Übung kann sich jeder darin üben, schneller zu lesen. Zu diesem Thema gibt es viele Bücher und Kurse. Hier kann ich leider nur ein paar ausgewählte Techniken vorstellen. Wenn Sie genug Entschlossenheit aufbringen, können Sie eine erhebliche Verbesserung herbeiführen.