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Der Einfluss von Polyphenolen auf die Alzheimer-Krankheit

von: Claudia Diehl

GRIN Verlag , 2010

ISBN: 9783640506897 , 93 Seiten

Format: PDF, ePUB, OL

Kopierschutz: frei

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Preis: 24,99 EUR

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Der Einfluss von Polyphenolen auf die Alzheimer-Krankheit


 

Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie, Note: 1,3, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Ernährungswissenschatfen), Sprache: Deutsch, Abstract: Heute leben wir in einer alternden Gesellschaft. Steigende Lebenserwartungen und die Zunahme älterer Menschen in der Gesellschaft führen zu einem enormen Anstieg altersabhängiger Erkrankungen wie Demenzen und deren häufigsten Vertreter, der Alzheimer-Krankheit (AD). Der Demographische Wandel und die damit steigenden Krankheitsraten stellen uns vor ein großes soziales und ökonomisches Problem. Das Statistische Bundesamt erwartet für Deutschland eine fast Verdreifachung der 80-Jährigen und Älteren von heute ca. 4 Mio. auf geschätzte 10 Mio. Menschen. Allein in West-Europa wird von einer Verdopplung der Demenzerkrankungen bis zum Jahre 2040 ausgegangen (vgl. Kap. 2). Zudem ist die AD ist eine tödliche Erkrankung und Patienten stehen unter einem sehr hohen Leidensdruck. Aus diesen Gründen ist es erforderlich, die Forschungen in der Alzheimerprävention und Behandlung voranzutreiben. Besonders wichtig erscheint es dabei vor allem neben der medikamentösen Entwicklung Wege zu ergründen, mit denen es gelingt auf natürliche Weise die AD zu bekämpfen. Einige Studien geben Hinweise darauf, dass sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie Polyphenole protektiv auf Neuronen wirken können. Könnte durch Polyphenole ein Voranschreiten der Erkrankung verlangsamt oder deren Ausbruch verzögert werden, stünden polyphenolreiche Lebensmittel in einem anderen Licht. Eine gesunde Ernährung würde nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn länger fit halten. Eventuell könnten die natürlichen Polyphenole auch pharmakologisch genutzt werden und so das Auftreten der AD verringern. In dieser Arbeit sollen die protektiven Wirkungen von Polyphenolen aus grünem Tee und Curcuma auf die AD bezogen dargestellt werden. Beides sind Lebensmittel, die im internationalen Vergleich in Deutschland recht wenig verzehrt werden, doch gibt es Hinweise darauf, dass beispielsweise die Prävalenz im Alter zwischen 70 und 79 Jahren an AD zu erkranken in Indien um ein 4,4-faches niedriger ist als in Nordamerika. In dem bereits beschriebenen Problembereich, wird zunächst auf den wissenschaftlichen Stand der Alzheimerforschung eingegangen und die Molekularbiologie der AD vorgestellt. Daraufhin wird der Einfluss von Polyphenolen auf die AD dargestellt. Der Schwerpunkt liegt hier auf den Polyphenolen des grünen Tees und Curcuma, der Hauptzutat von Curry.