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5.4 Konfiguration der Webcontainer (S. 183-184)
Durch die modulare Architektur von JBoss können unterschiedliche Webcontainer zum Einsatz kommen. Während früher Jetty der Servlet- Container der Wahl war, ist dies seit einiger Zeit Tomcat. Jetty wird mittlerweile von JBoss Inc. nicht mehr weiter unterstützt.
Auf der Jetty- Download-Seite bei SourceForge8 werden von den Jetty-Entwicklern jedoch weiterhin Jetty-Versionen für die Benutzung mit JBoss bereitgestellt, die dann anstelle von Tomcat eingesetzt werden können. Bei der generellen Konfiguration wird nur Tomcat 5 beschrieben. Wenn es um das Anschalten von SSL für HTTP geht (HTTPS), werden auch die Verfahren für Jetty 4 und Tomcat 4.1 erläutert.
Alle Servlet-Container sind als ausgepacktes .sar-Archiv in $JBServer/ deploy unter dem Namen jbossweb-xxx.sar abgelegt, wobei xxx den Namen des Containers angibt. 5.4.1 Konfigurationsdateien von Tomcat 5 Alle Konfigurationsdateien sind innerhalb des Ordners $JBServer/ deploy/jbossweb-tomcat50.sar abgelegt.
META-INF/jboss-service.xml Über diese Datei wird Tomcat als Dienst in JBoss eingebunden. Dies geschieht als MBean. Dieses MBean hat einige Attribute, die u.a. das Verhalten der Classloader steuern.
Java2ClassLoadingCompliance Sollen Klassen über den normalen Java 2-Classloader-Mechanismus geladen werden oder über den in der Servlet-2.3-Spezifikation angegebenen? LenientEjbLink Ist dieses Attribut auf true gesetzt, werden fehlerhafte ejb-link-Einträge ignoriert und es wird versucht, den Eintrag über den JNDI-Namen in jboss-web.xml aufzulösen.
UseJBossWebLoader Soll der UCL von JBoss verwendet werden (true) oder der mit Tomcat mitgelieferte Classloader? ManagerClass Voll qualifizierter Klassenname eines Session-Managers, der Statusinformationen über HTTP-Sessions verwaltet. SnapshotMode Dieses Attribut gibt an, wie HTTP-Sessions im Cluster- Fall zu anderen Cluster-Knoten repliziert werden. Der Wert instant gibt an, dass die Änderung sofort repliziert wird, im Gegensatz zu interval, bei dem die Änderungen nur nach einer gewissen abgelaufenen Zeit repliziert werden. connectionTimeout Dieser Wert gibt die Zeit in Millisekunden an, die der Connector nach dem Verbindungsaufbau auf den Request wartet. debug Je höher dieser Wert ist, desto detaillierter werden Debug- Ausgaben. Der Standardwert ist 0.
disableUploadTimeout Über dieses boolesche Attribut kann angegeben werden, dass das Hochladen von Daten in den Server beliebig lange dauern darf. enableLookups Steht dieses Flag auf true, versucht Tomcat, die IPAdressen von eingehenden Verbindungen in Hostnamen aufzulösen. keystoreFile Die Datei in der X.509-Zertifikate abgelegt sind.
Nur für den SSL-Connector. keystorePass Das Passwort zum Keystore. Nur für den SSL-Connector.
maxPostSize Die Maximalzahl an Bytes, die über einen HTTP-POSTRequest an den Server gesendet werden können. Ist kein Wert angegeben, ist das Limit bei 2 Megabyte. Wird 0 als Wert angegeben, ist die Datenmenge nicht limitiert. maxSpareThreads Die Maximalanzahl an Threads, die vorgehalten wird, selbst wenn gerade keine Anfragen zu bearbeiten sind. maxThreads Die Maximalanzahl an Threads, die der Connector erzeugt. minSpareThreads Die Minimalanzahl an Threads, die der Connector vorhält. port Der TCP-Port, auf dem der Connector auf Anfragen wartet. protocol Das zu verwendende Protokoll. »HTTP/1.1« ist die Voreinstellung und muss nicht extra angegeben werden. Für den AJP- 1.3-Connector ist hier »AJP/1.3« anzugeben. redirectPort Dieses Attribut gilt nur für Konnektoren, die kein SSL unterstützen. Erhält der Connector nun eine Anfrage für eine URL, bei der in der Konfiguration über ein
Wird hier true angegeben, sollte SSL zum Einsatz kommen. sslProtocol Das Attribut gibt das zu verwendende SSL-Protokoll an. Ist nichts angegeben, wird »TLS« verwendet. Nur für den SSLConnector. Innerhalb des
Das
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