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Beratungskompass - Grundlagen von Coaching, Karriereberatung, Outplacement und Mediation

Beratungskompass - Grundlagen von Coaching, Karriereberatung, Outplacement und Mediation

von: Claudia Eilles-Matthiessen, Susanne Janssen

Gabal Verlag GmbH, 2005

ISBN: 9783897495654, 363 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 50,00 EUR

  • Assessment-Center
    30 Minuten für erfolgreiche Teamarbeit
    Testpsychologie
    Teamwork, Teamdiagnose, Teamentwicklung
    Teams effizient führen
    Office 2003
    Teamdiagnose
    Outlook 2003 - Sicher kommunizieren, perfekt organisieren
  • Persönlichkeitstests im Personalmanagement. Grundlagen, Instrumente und Anwendungen
    Der magische Flirt - Psychomagische NLP-Verführungstechniken
    Als Chef akzeptiert - Konfliktlösungen für neue Führungskräfte
    NLP Verführung 1 - 33 psychologische Verführerstrategien
    alphaskills - Effizienter lesen, besser zuhören, entspannter arbeiten

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Beratungskompass - Grundlagen von Coaching, Karriereberatung, Outplacement und Mediation


 

Outplacementberatung (S. 349-350)

Der BDU ist der größte Unternehmensberaterverband weltweit, zurzeit unterteilt in 21 Fachgliederungen. Der Fachverband Outplacementberatung wurde 1993 von führenden Beratungsgesellschaften mit dem Ziel gegründet, dieses Beratungsgebiet auf hohem Qualitätsniveau weiterzuentwickeln und in der Öffentlichkeit kompetent zu vertreten. Mitglieder dieses Fachverbandes haben das Aufnahmeverfahren des BDU und ein weiteres Prüfverfahren mit fachspezifischen Kriterien, das die Fachgruppe Outplacement vornimmt, durchlaufen. So muss z.B. ein freiberuflicher Berater fünf Jahre praktische Erfahrung haben, davon drei Jahre in selbstständiger Tätigkeit. Für das Aufnahmeverfahren benötigt er drei Kundenreferenzen und zwei Referenzen durch BDU-Mitglieder. Des Weiteren werden eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (ob die Ausübung eines bestimmten Gewerbes untersagt ist) und ein polizeiliches Führungszeugnis erwartet. Zusätzlich muss der Berater profunde Praxiserfahrung in der Outplacementberatung nachweisen, sich kontinuierlich fortbilden und sich zur Einhaltung der BDU-Grundsätze für die Berufsausübung als Outplacementberater verpflichten. Kontakt: www.bdu.de

Interkulturelle Beratung

Die in Deutschland tätigen interkulturellen Berater haben sich (bislang) nicht zu einem Verband zusammengeschlossen. Viele von ihnen sind aber Mitglied bei SIETAR. Die deutsche Landesgruppe des weltweit engagierten SIETAR-Netzwerks wurde 1994 gegründet. SIETAR Deutschland e.V. bezeichnet sich selbst als ein »internationales Netzwerk von Menschen, die ein gemeinsames Interesse an der Verbesserung interkultureller Kommunikation und Kooperation verbindet« und »bietet ein Forum für alle, die in Berufen mit kulturübergreifenden Aufgabenstellungen tätig sind«. Mitglieder von SIETAR erhalten Fachinformatio nen, wie z.B. einen Newsletter mit Informationen und Diskussionen von Fachartikeln, Rezensionen und Veranstaltungsankündigungen, SIETAR führt selbst Kongresse durch und bietet Tagungen, Workshops, Arbeitsgruppen und Regionaltreffen an. Über das kommerzielle Kleinanzeigenforum kann man Anbieter interkultureller Dienstleistungen finden. Die Mitgliedschaft ist an keine Voraussetzungen gebunden. Der Jahresbeitrag beträgt 100 Euro. Daneben gibt es Sonderkonditionen für institutionelle Mitglieder. Kontakt: www.sietar-deutschland.de

Supervision

Die 1989 gegründete DGSv ist der Fach- und Berufsverband der Supervisoren in Deutschland. Er hat 3.400 Mitglieder und 34 Ausbildungsstätten. Zu den Aufgaben des Dachverbands gehören die Zertifizierung von Ausbildungen, die Qualitätsentwicklung für Berater, die Konzeptentwicklung und Vermarktung von Supervision, die Organisation von Veranstaltungen sowie Publikationen. Die Qualität der nach den Richtlinien der DGSv ausgebildeten Berater wird gewährleistet durch: standardisierte Weiterbildung, hohe persönliche und fachliche Anforderungen an die Ausbildungsinteressenten und die Teilnahme an Qualitätsentwicklungsprojekten. Die Aufnahmegebühr für die DGSv beträgt 200 Euro. Der Jahresbeitrag liegt bei 230 Euro. Kontakt: www.dgsv.de

Mediation

Der BM wurde 1992 gegründet und gehört damit zu den ersten Vereinigungen von Mediatoren in Deutschland. Dem Verband gehören derzeit etwa 830 Mitglieder an. Hauptziel des interdisziplinären Verbands ist die Verbreitung und Weiterentwicklung der Mediation. Der BM verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Er entwickelte im Jahr 2000 Qualitätsstandards für die Durchführung von Mediation und die Ausbildung von Mediatoren. Zu diesen Qualitätskriterien gehören unter anderem mindestens 200 Stunden Ausbildung in Mediation, entsprechend den Standards und Ausbildungsrichtlinien des Verbands, sowie eine Dokumentation der durchgeführten Mediationen, Supervision und Vernetzung. Wer die Standards des Verbands erfüllt, kann sich zertifizieren lassen und ist berechtigt, den geschützten Titel »Mediator BM/ Mediatorin BM« zu tragen. Der Jahresbeitrag liegt bei 200 Euro. Kontakt: www.bmev.de

Die Centrale für Mediation wurde 1998 als Tochter des Verlags Dr. Otto Schmidt KG gegründet. Ihren Mitgliedern stellt die CfM ein Leistungsangebot zur Verfügung, das einen Newsletter, den Bezug von Fachzeitschriften, einen Eintrag in den Mediatoren-Suchservice, einen Eintrag in den Mediationsguide sowie Aus- und Weiterbildungsangebote umfasst. Der Jahresbeitrag beträgt für Einzelpersonen 144 Euro und für Kanzleien/Sozietäten je nach Größe um die 300 Euro. Kontakt: www.centrale-fuer-mediation.de

Der BMWA ist eine Vereinigung von Mediatoren, die im deutschsprachigen Raum im Bereich der Wirtschaft tätig sind. Die Mitglieder des Bundesverbandes stammen überwiegend aus juristischen, psychologischen, sozialwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Berufen und arbeiten nach den Richtlinien des Verbands. Mit etwa 200 Mitgliedern ist der BMWA die größte Interessenvertretung der im Bereich Wirtschaft tätigen Mediatoren. Der Jahresbeitrag beträgt 148 Euro. Kontakt: www.bmwa.de