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Windows XP Professional Kompendium

Windows XP Professional Kompendium

von: Peter Monadjemi, Eric Tierling

Markt +Technik Verlag, 2005

ISBN: 9783827269317, 1383 Seiten

3. Auflage

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 29,95 EUR

Ersparnis: 20,00 EUR

  • Ragtime 5.6
    MCSE Windows Server 2003 Active Directory - Examen 70-294
    Übungen und Prüfungsfragen zum ECDL
    Netzwerke Geheime Tricks
    Suchmaschinenoptimierung - Ein Leitfaden aus der Praxis für die Praxis
    Windows XP Pannenhilfe
    Kompendium für ITIL-Projekte
    IT-Revision - CD-Rom Version 2002
  • Six Sigma
    ITIL-Basis-Zertifizierung

     

     

     

     

     

     

     

 

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Windows XP Professional Kompendium


 

15 Networking mit Windows XP Professional (S. 661-662)

Um Informationen schnell und zuverlässig austauschen und so auch in Zeiten zunehmenden Wettbewerbs erfolgreich agieren zu können, sind Netzwerke längst zum unverzichtbaren Bestandteil der IT-Umgebung von Unternehmen geworden. Dabei muss es sich keineswegs um große Unternehmen handeln: Auch kleinere Firmen und Büros nutzen die Möglichkeit, ihre PCs miteinander zu vernetzen und so Daten schnell und bequem untereinander auszutauschen, ohne Disketten oder andere Datenträger von einem zum anderen Computer durch die Gegend tragen zu müssen und Peripheriegeräte wie CD/DVD-ROMs, Drucker kosteneffizient gemeinsam zu benutzen.

Längst aber ist Networking nicht mehr nur in Firmen anzutreffen: Für ein privates Umfeld, in dem immer häufiger mehrere PCs anzutreffen sind, kann sich eine Vernetzung ebenfalls als sinnvoll erweisen. Erweiterungen in Form von Netzwerkadaptern oder spezieller Kabel, die einen PC hardware-technisch gesehen erst netzwerkfähig machen, sind mittlerweile überaus preiswert geworden, so dass ein Netzwerk auch in den vier Wänden ohne großen finanziellen Aufwand leicht zu realisieren ist.

Netzwerke bilden dabei die ideale Lösung, um Anwender von ihrem PC aus auf Festplatten, CD/DVD-ROM- und weitere Massenspeicher wie zum Beispiel REV-Laufwerke eines anderen Computers zugreifen zu lassen. Hierfür bedarf es keiner komplizierten Vorgehensweise: Alle Zugriffe finden aus der gewohnten grafischen Umgebung heraus etwa über den Windows-Explorer statt. Und in genau derselben Weise verhält es sich mit an PC angeschlossenen Druckern, die sich ebenfalls von mehreren oder allen in das Netzwerk eingebundenen Rechnern gemeinsam benutzen lassen. Voraussetzung für alles dies ist lediglich, dass die einzelnen Computer untereinander in Kontakt treten können – und genau hierfür bedarf es eines Netzwerks.

Warum erweist sich ein Netzwerk auch in einem kleineren Umfeld als sinnvoll? Neben den bereits genannten Aspekten können die Gründe hierfür vielfältig sein:

Arbeiten Sie zum Beispiel in der Firma mit einem Notebook und besitzen auch zu Hause einen PC, können Sie beide miteinander vernetzen. So lassen sich zwischen diesen PCs problemlos Dateien hin- und her schieben oder Sie können den an einem heimischen PC angeschlossenen Drucker über das Netzwerk auch vom Notebook aus verwenden. Zwar kann man dies ebenso mit einer direkten Verbindung beider PCs bewältigen, doch liegen die Übertragungsraten, die sich dabei erzielen lassen, weit unter denen eines Netzwerks etwa auf Ethernet-Basis.

Sie haben einen der heimischen PCs mit einem DVD-ROM-Laufwerk ausgestattet und möchten, dass auch die anderen zuhause stehenden Computer diesen riesigen Datenspeicher nutzen. Durch die Vernetzung der einzelnen Rechner steht diesem Vorhaben nichts im Wege.

Sie leben in einem Mehrfamilienhaus, in dem Sie sich gut mit anderen Bewohnern verstehen, die ebenfalls über PCs verfügen. In diesem Fall spricht rein technisch gesehen nichts dagegen, ein kleines Netzwerk zu realisieren (sofern die Netzwerkkabel nicht gerade quer durchs Treppenhaus »hängen«). So können Sie gegenseitig auf Festplatten und andere Massenspeicher zugreifen oder Ausgaben auf einen Farbdrucker vornehmen, den Ihrer Nachbar besitzt.

Die Bilder einer an einen PC angeschlossenen Kamera, die ihre Informationen an einen Webserver überstellt (oder eine spezielle Webkamera mit integriertem Webserver), möchten Sie von einem anderen Computer aus abrufen. Beispielsweise wollen Sie einen Raum auch dann immer im Auge behalten, wenn Sie sich in einem anderen Zimmer aufhalten. Auch in diesem Fall können Sie ein Netzwerk verwenden, um von allen PCs auf diesen Webserver – der sich dann in Ihrem Intranet befindet – zuzugreifen und alles jederzeit im Blick zu haben.

Zudem eröffnet die Existenz eines Netzwerks eine weitere interessante – für viele Anwender gar die interessanteste – Möglichkeit: die gemeinsame Nutzung einer einzigen Internetverbindung (hiermit beschäftigt sich das Kapitel 19). Somit können alle im Netzwerk vorhandenen Computer beispielsweise im Web surfen oder E-Mails weltweit austauschen, ohne jeden PC einzeln mit Modem und ISDN-Adapter sowie jeden Anwender mit einem separaten Internetzugang ausstatten zu müssen.