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Führung neu denken - Das Drei-Stufen-Konzept für erfolgreiche Manager und Unternehmen

Führung neu denken - Das Drei-Stufen-Konzept für erfolgreiche Manager und Unternehmen

von: Michael Löhner, Carsten Hennig, Anne Jacoby, Gerhard Kebbel

Campus Verlag, 2005

ISBN: 9783593401638, 253 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 24,99 EUR

Ersparnis: 4,91 EUR

  • Elfenkind
    Herbst - Läuterung
    Den Himmel gibt´s echt
    Herbst - Zerfall
    Der Bankräuber
    Bleib cool, Papa
    Du gibst das Leben
    Mein Herz kennt die Antwort
  • Kopfschuss
    Die Zehn Gebote
    Das Feenorakel
    Zeit der Vergebung
    Alphavampir
    Der Geschmack des Wassers
    Succubus Shadows
    Hurentaten
 

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Führung neu denken - Das Drei-Stufen-Konzept für erfolgreiche Manager und Unternehmen


 

Kapitel 5 Werkzeug Kommunikation (S. 171-172)

Als Führungskraft stehen Sie im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung, zwischen der Tendenz zur Verfestigung der Unternehmensstrukturen und ihrer Veränderung sowie zwischen Ihrem eigenen Impuls, in alten Mustern zu verharren und Ihrem Wunsch, sich zu entfalten. Damit Sie sich innerhalb dieses Spannungsfeldes nicht auf die Seite der Verfestigung ziehen lassen, müssen Sie ein wichtiges Werkzeug beherrschen: Kommunikation.

Darüber wurde schon so viel gesagt und geschrieben, dass Sie jetzt vielleicht einfach weiterblättern möchten – nach dem Motto: Das kenne ich schon alles. Ich denke, Ihr persönlicher Erfolg und der Ihres Unternehmens hängt so sehr von Ihrer Kommunikationsfähigkeit ab, dass es sich auszahlt, dieses Thema noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Folgenden werde ich also darstellen, wie Kommunikation auf den einzelnen Stufen der Führung funktioniert und wie sie dazu beitragen kann, die in Kapitel 2, Führen heißt Prozesse steuern, geschilderten Prozessdynamiken erfolgreich zu steuern. Dann möchte ich Sie in einem kurzen Abriss noch mit verschiedenen Kommunikationstheorien vertraut machen, und Ihnen abschließend einen Test anbieten, mit dem Sie Ihr eigenes Gesprächsverhalten in Führungssituationen überprüfen können.

Kommunikation auf den drei Stufen der Führung

Die immer stärkere Verbreitung IT-gestützter Medien – von der E-Mail über eigene Intranets in den Unternehmen bis hin zu Chat-Rooms – ändert nichts daran, dass der wichtigste Kommunikationskanal das persönliche Gespräch darstellt. Davor schrecken jedoch viele Führungskräfte aller Hierarchiestufen zurück. Da gibt beispielsweise ein Teamleiter seinen sehr erfolgreichen Mitarbeitern monatelang überhaupt kein Feedback, um plötzlich per E-Mail auf aktuelle Qualitätsprobleme hinzuweisen und sofortige Korrektur zu verlangen. Kein Wunder, dass die betroffenen Mitarbeiter beleidigt reagieren. Frust und Demotivation machen sich breit. Auch wenn es Zeit kostet: Viel besser ist es, regelmäßig und persönlich Feedback zu geben – sowohl wenn es gut läuft als auch bei Problemen.

Eine verheerende Wirkung kann auch die Kommunikation per Aushang oder Brief haben: Wie aus heiterem Himmel werden da Anordnungen oder gar Drohungen ausgehängt, wodurch die Belegschaft erheblich verunsichert wird. Besonders drastisch fi nde ich die Fälle, in denen Mitarbeiter morgens plötzlich und ohne jede Vorwarnung ihre Kündigung oder eine Abmahnung auf dem Schreibtisch fi nden – und das ist leider nicht selten. Das Motto »sprechen statt schreiben« gilt auch auf der höchsten Führungsstufe: Ein Konzernchef ist gut beraten, sich regelmäßig mit den Leitern der verschiedenen Geschäftsbereiche zusammenzusetzen und über die aktuellen Entwicklungen zu sprechen. Nur so bekommt er wiederum die Informationen, die er braucht, um eine tragfähige Gesamtstrategie für den Konzern zu entwerfen. Stützt er sich ausschließlich auf schriftliche Quartalsberichte, so bewegt er sich auf dünnem Eis.