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50 Tipps für die Angehörigenarbeit in der Altenpflege
Angehörige werden gern vorschnell als „Störfaktor“ gesehen. Dabei können sie die besten Verbündeten der professionell Pflegenden sein. Durch Mundpropaganda sorgen sie dafür, dass eine Einrichtung oder ein ambulanter Dienst in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird. Sie können den Umgang mit ihren pflegebedürftigen Angehörigen erleichtern; sie können sogar dafür sorgen, dass sich das Angebot der Einrichtung oder des ambulanten Dienstes stets weiterentwickelt.
Doch bevor es soweit ist, müssen Einrichtungen und ambulante Dienste die Angehörigen als Kunden und Helfer in ihre Arbeit integrieren. Mit einer transparenten Angebotsstruktur, mit offenen Gesprächen, einer guten Konfliktlösung, mit dem Angebot der offenen Tür, mit einem klaren Bekenntnis zur Dienstleistung.
Dieser kleine Ratgeber enthält 50 Tipps, alphabetisch von A wie Ansprüche bis W wie Weiterbildung sortiert. Mitarbeiter in ambulanten und stationären Einrichtungen der Altenpflege können so schnell nachschlagen, welche Verhaltensweisen und welche internen Strukturen den konstruktiven und vertrauensvollen Umgang mit den Angehörigen von pflegebedürftigen Senioren erleichtern.
Der Autor
Tilman Leptihn ist Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, Fachbuchautor und hauptberuflich als Care Manager bei der Gemeinschaft Deutsche Altenhilfe GmbH (GDA) in Hannover tätig. Es ist Mitglied in der Deutschen Expertpertengruppe Dementenbetreuung (DED) e.V.
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