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Coming out - Die Inszenierung schwuler Identitäten zwischen Auflehnung und Anpassung

Coming out - Die Inszenierung schwuler Identitäten zwischen Auflehnung und Anpassung

von: Volker Woltersdorff

Campus Verlag, 2005

ISBN: 9783593378510, 300 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 22,30 EUR

Ersparnis: 2,60 EUR

  • Freud und das Sexuelle
    Klinische Sozialarbeit
    Handbuch Sozialarbeit /Sozialpädgogik
    Einführung in die Selbstevaluation. Ein Leitfaden zur Bewertung der Praxis Sozialer Arbeit
    Instrumentenkoffer für den Praxisforscher
    Problemsoziologie. Eine Einführung
    Anthony Giddens
    Die Sozialarbeit ohne Eigenschaften
  • Kommunitarismus
    Pädagogisches Grundwissen
    Neosexualitäten - Über den kulturellen Wandel von Liebe und Perversion
    Judith Butler
    Sterben im Hospiz - Der Alltag in einer alternativen Pflegeeinrichtung
    Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Coming out - Die Inszenierung schwuler Identitäten zwischen Auflehnung und Anpassung


 

»Ich bin schwul« – das Coming-out durch öffentliches Selbstbekenntnis oder autobiographisches Erzählen ist ebenso wie die Inszenierung schwuler Identitäten längst ein Teil der populären Kultur.

Volker Woltersdorff schildert Motive und Strategien, die in theoretischer, politischer und künstlerischer Coming-out-Literatur, aber auch in Film, Fotografie, Fernsehen und Internet zu finden sind. Coming-out-Inszenierungen, so zeigt der Autor, sind durchaus Teil der allgemeinen Individualisierungs- und Selbstfindungsdiskurse.

Geht aber durch die zunehmende Normalisierung »abweichender « Sexualitäten deren subversives Potenzial verloren? Zum Teil – dennoch schreibt Volker Woltersdorff nicht die Geschichte einer erfolgreichen sexualpolitischen Befreiung. Trotz des neuen schwulen Selbstbewusstseins zeigt sich in den Coming-out- Geschichten ein widersprüchliches Nebeneinander von Auflehnung gegen und Anpassung an die vielfältigen sozialen Normen, mit denen homosexuelle Männer nach wie vor konfrontiert sind.

Der Autor

Volker Woltersdorff, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin.