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Gewalt in Pflegeeinrichtungen

Gewalt in Pflegeeinrichtungen

von: Cordula Schneider

Schlütersche, 2005

ISBN: 9783842680494, 111 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 22,90 EUR

  • Medizinisches Englisch pocket
    Rechnungswesen für Gesundheitsberufe
    Rechtskunde für Gesundheits- und Pflegeberufe
    Fachrechnen für Pflegeberufe - Grundrechenarten und medizinisches Fachrechnen
    Mitarbeiter richtig einarbeiten
    Die Pflegedienstleitung. Ein Leitfaden für das praktische Management.
    Pflegekonzepte in der Gerontopsychiatrie
    Nahrungsverweigerung in der Pflege. Eine deskriptiv-analytische Studie
  • Handbuch Psychopharmaka
    Arzneimittellehre für die Krankenpflege
    Verhaltens- und Krankenbeobachtung in der Altenpflege leicht gemacht
    Patientenzufriedenheit
    Das Dienstverhältnis in der Altenpflege
    Einführung in die Psychiatrie - Ein Leitfaden für pflegendes, therapierendes und betreuendes Fachpersonal
    Erfolgreiche Personalentwicklung - Was Pflegeeinrichtungen und -dienste dafür tun können
    100 Fehler bei der Umsetzung der Hygiene in Pflegeeinrichtungen - und was Sie dagegen tun können
 

Mehr zum Inhalt

Gewalt in Pflegeeinrichtungen


 

Gewalt in Pflegeeinrichtungen. Worüber Medien nur allzu gern reißerisch berichten, darüber schweigen Pflegekräfte geradezu verbissen. Doch wenn sie aufgefordert werden, über ihre Gewalterfahrungen zu berichten, brechen Dämme.

Mit den Interviews in diesem Buch stellt Cordula Schneider klar: Pflege ohne Gewalt ist nicht möglich. Einerseits kann es durch Handlungen von Pflegenden zur Gefährdung eines alten Menschen kommen; andererseits ist die Abwendung von Gefährdung gegen den Willen des Betroffenen ebenso Gewalt. Hinzu kommt der Druck der Institutionen und Leitungsebenen: Die Anforderungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK), die Vorgaben der Heimaufsichtsbehörde und nicht zuletzt die leisen Wünsche und lauten Forderungen der Bewohner und ihrer Angehörigen, aber auch das Streben der Pflegenden selbst, eine umfassende Pflege zu leisten – all diese Faktoren üben auf die Pflegepersonen einen immensen Druck aus.

Wenn es aber nicht ohne Gewalt im Pflegealltag geht, dann muss darauf reagiert werden und das bereits in der Ausbildung. So lautet eine Forderung dieser Studie. Die andere ist konsequent: Gewalt im Alltag muss thematisiert werden, vom Einzelnen, in der Gruppe, im Heim und innerhalb der Politik.

Ob Supervision, hausinterne Fort- und Weiterbildung oder Schulung von Pflegeassistenten – wer Pflegekräfte mit ihren Gewalterfahrungen allein lässt, riskiert, dass sie letztlich den Dienst quittieren, weil die Realität den eigenen Ansprüchen zuwider läuft.