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Gewalt in Pflegeeinrichtungen - Erfahrungen von Pflegenden

Gewalt in Pflegeeinrichtungen - Erfahrungen von Pflegenden

von: Cordula Schneider

Schlütersche, 2010

ISBN: 9783842680494 , 114 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC geeignet für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 21,99 EUR



  • Arzneimittellehre für die Krankenpflege
    Patientenzufriedenheit
    Rechtskunde für Gesundheits- und Pflegeberufe
    Verhaltens- und Krankenbeobachtung in der Altenpflege leicht gemacht - Eine praktische Anleitung - auch für Pflegehilfskräfte
    Das Dienstverhältnis in der Altenpflege - Worauf Mitarbeiter achten müssen
    Erfolgreiche Personalentwicklung - Was Pflegeeinrichtungen und -dienste dafür tun können
    Medizinisches Englisch pocket
    Die Pflegedienstleitung. Ein Leitfaden für das praktische Management.
  • Nahrungsverweigerung in der Pflege. Eine deskriptiv-analytische Studie
    100 Fehler bei der Umsetzung der Hygiene in Pflegeeinrichtungen und was Sie dagegen tun können

     

     

     

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Gewalt in Pflegeeinrichtungen - Erfahrungen von Pflegenden


 

Gewalt in Pflegeeinrichtungen. Worüber Medien nur allzu gern reißerisch berichten, darüber schweigen Pflegekräfte geradezu verbissen. Doch wenn sie aufgefordert werden, über ihre Gewalterfahrungen zu berichten, brechen Dämme.

Mit den Interviews in diesem Buch stellt Cordula Schneider klar: Pflege ohne Gewalt ist nicht möglich. Einerseits kann es durch Handlungen von Pflegenden zur Gefährdung eines alten Menschen kommen; andererseits ist die Abwendung von Gefährdung gegen den Willen des Betroffenen ebenso Gewalt. Hinzu kommt der Druck der Institutionen und Leitungsebenen: Die Anforderungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK), die Vorgaben der Heimaufsichtsbehörde und nicht zuletzt die leisen Wünsche und lauten Forderungen der Bewohner und ihrer Angehörigen, aber auch das Streben der Pflegenden selbst, eine umfassende Pflege zu leisten – all diese Faktoren üben auf die Pflegepersonen einen immensen Druck aus.

Wenn es aber nicht ohne Gewalt im Pflegealltag geht, dann muss darauf reagiert werden und das bereits in der Ausbildung. So lautet eine Forderung dieser Studie. Die andere ist konsequent: Gewalt im Alltag muss thematisiert werden, vom Einzelnen, in der Gruppe, im Heim und innerhalb der Politik.

Ob Supervision, hausinterne Fort- und Weiterbildung oder Schulung von Pflegeassistenten – wer Pflegekräfte mit ihren Gewalterfahrungen allein lässt, riskiert, dass sie letztlich den Dienst quittieren, weil die Realität den eigenen Ansprüchen zuwider läuft.