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Arzneimittel manual 2006-2007

Arzneimittel manual 2006-2007

von: Andreas Russ, Stefan Endres, Claudia Hoffmann

Börm Bruckmeier Verlag, 2005

ISBN: 9783898622486, 860 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 25,30 EUR

Ersparnis: 4,50 EUR

  • Duden, Deutsche Rechtschreibung kurz gefasst
    Notaufnahme Innere Medizin pocket
    Normalwerte pocket
    EKG pocket
    GK3 Termini pocket
    Differentialdiagnose pocket
    Anamnese und Untersuchung pocket.
    Bühling´s Anatomie - Das Open Access-Repetitorium zur Makroskopischen und Mikroskopischen Anatomie
  • Chirurgische Notfälle pocket
    Neosexualitäten - Über den kulturellen Wandel von Liebe und Perversion
    GK2 Termini pocket
    Freud und das Sexuelle
    Chirurgie fast - der 15 h-Crashkurs
    Arzneimittel pocket 2006
    Medizinisches Englisch pocket

     

     

 

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Arzneimittel manual 2006-2007


 

A. Herz-Kreislauf - Arzneimittel (S. 22)

Pholedrin Rp HWZ 5h
Pholedrin longo Tbl. 40 (ret.)mg

Hypotonie, orthost. Kreislaufregulationsstrg.
136: 1-3 x 40mg (ret.) p.o.

Theodrenalin + Cafedrin OTC HWZ 1h (Cafedrin)
Akrinor Amp. 200 + 10mg/2ml;
Inf.Lsg. 1000 + 50mg/10ml

Hypot. Kreislaufstrg. 136: 1/2-1 Amp. i.v., i.m.;
10-20ml Inf.Lsg. als Zusatz auf 500ml Inf.

2 A.1.2 Wirkungen, Indikationen, Kontraindikationen

WM

Dobutamin: direkte Erregung von 1- und 1-Rezeptoren; geringe WI auf 2- und 2-Rezeptoren Dopamin: direkte Erregung von Dopamin-, - und -Rezeptoren (Dosisabhängigkeit der rezeptorspezifischen WI, s.u.) Dopexamin: direkte Erregung von Dopaminrezeptoren (D1, D2); schwache 2- und 1-Aktivität; im Vergleich zu Dopamin stärkere 2-WI; Hemmung der neuronalen Wiederaufnahme von Noradrenalin Epinephrin: direkte Erregung von - und -Rezeptoren (rezeptorspezifische WI abhängig von Dosis, Applikationsweise und der Rezeptorverteilung im Zielorgan) Etilefrin: direkte Erregung peripherer 1-, 1- und 2-Rezeptoren Midodrin: direkte Erregung peripherer -Rezeptoren, v.a. in ven. Kapazitätsgefäßen und Arteriolen Norepinephrin: direkte Erregung von - und 1-Rezeptoren; vergleichsweise schwacher 2-Effekt (klin. WI erklären sich hauptsächlich aus der -mimetischen Aktivität) Norfenefrin: direkte Erregung peripherer -Rezeptoren Orciprenalin: direkte Erregung von -Rezeptoren (nicht-selektiv) Oxilofrin: direkte Erregung von - und -Rezeptoren, Biosynthese/ Rückspeicherung von Noradrenalin Pholedrin: direkte Erregung von - und in geringem Maße von -Rezeptoren; Förderung der Freisetzung von Noradrenalin

WI

Dobutamin: positive Inotropie, positive Chronotropie, Effekte auf das periphere Gefäßsystem, Dosisabhängigkeit der hämodynamischen WI; Blutdrucksteigerung durch Verbesserung der Herzleistung, aber nicht durch eine periphere Vasokonstriktion (eher periphere, in höheren Dosierungen auch pulmonale Vasodilatation) Dopamin: 1-2 µg/kg/min - Dilatation der Mesenterial- und Nierengefäße (dopaminerge WI); durch verbesserte Nierendurchblutung Diurese harnpflichtiger Substanzen, normalerweise ohne signifik. kardiale WI; 2-10 µg/kg/min - zusätzl. zur dopaminergen auch -adrenerge Stimulation, die bei unverändertem (oder abnehmendem) peripheren Widerstand zu einem Herzminutenvolumen führt; 10-20 µg/kg/min - zusätzl. Stimulation von -Rezeptoren, dadurch periphere Vasokonstriktion mit nachf. RR und weiter Herzminutenvolumen; > 20 µg/kg/min: Überwiegen der -adrenergen WI über die dopaminerge Stimulation, was durch Vasokonstriktion zu einer Nierendurchblutung führen kann Dopexamin: periphere und renale Vasodilatation, positiv inotrope WI, -adrenerge Eigenschaften; Epinephrin: niedriger Dosisbereicha - kardiale Reizbildung und -leitung, Refraktärzeit, positive Inotropie, positive Chronotropie, systolischer RR, periphere Vasodilatation (v.a. Gefäße im Skelettmuskel) ohne Beeinflussung des mittleren arteriellen Druckes, Bronchospasmolyse; mittlerer Dosisbereichb - arterieller Druck, HF und Herzzeitvolumen, Konstriktion von Haut- Nierengefäßen (dadurch Nierendurchblutung und Elektrolytausscheidung); Vasodilatation im Bereich der Skelettmuskulatur und des Splanchnikusgebietes, metabol. bedingte Koronardilatation; hoher Dosisbereichc - periphere Vasokonstriktion, peripherer Widerstand, reflektorische Bradykardie, bei weiterer Dosissteigerung jedoch starke kardiale Stimulation (Risiko von HF und anderen Arrhythmien), neben dem Druckanstieg im großen Kreislauf kommt es dann auch zur Druckerhöhung im pulmonalen Stromgebiet Etilefrin: positive Inotropie, Venentonus und zentraler Venendruck (verbesserter Rückstrom), arterieller RR (systolisch > diastolisch) Midodrin, Norfenefrin, Pholedrin: periphere Vasokonstriktion, damit peripherer Widerstand und Verbesserung des venösen Rückstroms Norepinephrin: Vasokonstriktion (auch im Bereich der Skelettmuskulatur), dadurch peripherer Widerstand und RR und reflektorische Bradykardie, Durchblutung in Gebieten mit Autoregulation (ZNS, Koronarien); Nierenperfusion; 1-vermittelte Effekte werden gewöhnlich durch die -adrenerge WI überspielt