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Problemsoziologie. Eine Einführung

Problemsoziologie. Eine Einführung

von: Nikolaus Sidler

Lambertus, 1999

ISBN: 9783784111889, 246 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 15,99 EUR

Ersparnis: 2,41 EUR

  • Freud und das Sexuelle
    Klinische Sozialarbeit
    Handbuch Sozialarbeit /Sozialpädgogik
    Einführung in die Selbstevaluation. Ein Leitfaden zur Bewertung der Praxis Sozialer Arbeit
    Anthony Giddens
    Die Sozialarbeit ohne Eigenschaften
    Kommunitarismus
    Pädagogisches Grundwissen
  • Neosexualitäten - Über den kulturellen Wandel von Liebe und Perversion
    Judith Butler
    Sterben im Hospiz - Der Alltag in einer alternativen Pflegeeinrichtung
    Instrumentenkoffer für den Praxisforscher
    Coming out - Die Inszenierung schwuler Identitäten zwischen Auflehnung und Anpassung
    Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Problemsoziologie. Eine Einführung


 

Es geht in diesem Buch um die Darstellung des gesellschaftlichen Umgangs mit bestimmten Phänomenen, die wir soziologisch als „soziale Probleme“ bezeichnen. Eines scheint klar zu sein: Berufstätige der Sozialen Arbeit arbeiten überwiegend in Feldern, die man als Bearbeitung einer bestimmten Klasse sozialer Probleme (im soziologischen Sinn dieses Wortes) bezeichnen kann. Wenn es bei der allgemeinen Darstellung des gesellschaftlichen Umgangs mit sozialen Problemen gelingt, auch zu zeigen, wie diese Berufstätigen der Sozialen Arbeit sich für ihre Aufgaben entscheiden und wie sie mit ihren Aufgaben betraut werden, dann dürfte deutlicher werden, wie Soziale Arbeit heute Wirklichkeit wird. Insofern versteht der Autor dieses Buch als einen Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion um die Soziale Arbeit und um eine mögliche Sozialarbeitstheorie.Viele Menschen haben Probleme und machen anderen Probleme. Viele leiden, sind isoliert, stehen am Rande, fallen aus der Rolle, sind elend dran. Manche von ihnen und manche andere meinen, man sollte sie nicht im eigenen Saft schmoren lassen, es müsse etwas geschehen, auch von seiten der übrigen, der Gesellschaft, des Staats. Wenn sich diese Auffassung politisch durchsetzt, dann ergibt sich das, was man ein soziales Problem nennt; die entsprechende Situation wird als soziales Problem "konstituiert". Dann wird in der Regel Geld locker gemacht und Leute werden in Gang gesetzt, die das Problem lösen oder, vorsichtiger gesagt, bearbeiten sollen, unter anderem die Berufstätigen der Sozialen Arbeit. Sie finden die Tätigkeitsfelder ihrer in gesellschaftlichem Auftrag und mit entsprechenden Mitteln finanzierten Berufstätigkeit nur deswegen, weil entsprechende soziale Probleme zuvor konstituiert wurden.