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Paul Gerhardt - Erinnerung und Gegenwart

Paul Gerhardt - Erinnerung und Gegenwart

von: Winfried Böttler (Hrsg.)

Frank & Timme, 2006

ISBN: 9783865960627, 180 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 20,00 EUR

Ersparnis: 4,80 EUR

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Mehr zum Inhalt

Paul Gerhardt - Erinnerung und Gegenwart


 

Paul Gerhardt (1607-1676), Pfarrer und Lieddichter, hat auch nach 400 Jahren große Bedeutung für den Glauben und das Leben zahlreicher Menschen. Seine Dichtungen sind Teil des Weltkulturerbes. Die Autoren des vorliegenden Bandes untersuchen mit historischen, kunstwissenschaftlichen und theologischen Fragestellungen, Paul Gerhardts Verankerung im Denken und Leben der Barockzeit, seine Rezeption in verschiedenen Jahrhunderten und seine Bedeutung für spirituelles Leben in der Gegenwart.

Zur Paul-Gerhardt-Gesellschaft

Die im Jahr 1999 gegründete Paul-Gerhardt-Gesellschaft will das Werk des Dichters in Erinnerung halten und seine Kenntnis verbreiten. Durch Projekte, Veranstaltungen und Tagungen unterstützt sie die wissenschaftliche Forschung zu seiner Person und seinem Werk und möchte zum lebendigen Umgang mit seinen Liedern anregen.

Die Autorinnen und Autoren


Dr. Karl-Heinrich Bieritz, geboren 1936 in Schmalkalden, Studium 1955-1960 in Jena, dort 1961-1964 Assistent in der Praktischen Theologie (PT), 1963 Promotion, 1964-1969 Vikar und Pfarrer in Sagard auf Rügen, 1969-1972 Superintendent in Barth an der Ostsee, 1972-1986 Dozent für Praktische Theologie am Theologischen Seminar (Kirchliche Hochschule) Leipzig, 1986- 1990 Verlagslektor in Berlin, 1990-1992 erst Oberassistent, dann Dozent für PT und Religionspädagogik an der HU Berlin, 1992-2002 Professor für PT an der Uni Rostock, seither im Ruhestand in Ostfriesland.

Winfried Böttler, geboren 1950 in Lahr, Studium der Theologie in Bethel, Berlin und Göttingen. 1977–2000 Pfarrer in Berlin-Spandau und Charlottenburg / Plötzensee. 2000 Direktor des Paul Gerhardt Stift zu Berlin, seit 2003 Theologe in der Krankenhaus-Betriebsleitung im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, seit 2001 Geschäftsführer der Paul-Gerhardt-Gesellschaft.

Dr. Christian Bunners, geboren 1934, Pfarrer, 1975 bis 1999 Dozent für Praktische Theologie und Kirchengeschichte am Theologischen Seminar Paulinum in Berlin. Autor zahlreicher Publikationen, insbesondere zur Geschichte des Kirchenliedes und der Kirchenmusik. Seit 1999 Vorsitzender der Historischen Kommission zur Erforschung des Pietismus und ebenfalls seit 1999 Präsident der Paul-Gerhardt-Gesellschaft.

Dr. Wolfgang Herbst, geboren 1933 in Chemnitz. Studium der Theologie in Leipzig, Heidelberg und Erlangen und der Kirchenmusik in Frankfurt a.M. APrüfung und Staatliche Musiklehrerprüfung für Orgel. Promotion zum Dr. theol. (Erlangen) mit einer Dissertation über die orthodoxe Mystik in Bachs Kantatentexten. Kantor und Organist in Frankfurt a.M. und in Bremen. 1968 Berufung zum Domkantor in Braunschweig. 1976 bis 1998 Professor für Orgelspiel, Liturgik und Hymnologie an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg und zugleich Rektor dieser Hochschule.

Dr. Christiane Holm, geboren 1969, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Kunstpädagogik an der Justus-Liebig-Universität Gießen, arbeitete parallel als Museumspädagogin an der Kunsthalle Mannheim, kuratiert Kunst- und kulturgeschichtliche Ausstellungen und ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gießener Sonderforschungsbereich „Erinnerungskulturen". Forschungsschwerpunkte: literatur- und kunstwissenschaftliche Fragen der Intermedialität; das dingliche Andenken in Literatur und Alltagskultur des 18. bis 20. Jahrhunderts; Konzeptionen weiblicher Literatur- und Kunstproduktion. Dissertation: Amor und Psyche. Die Erfindung eines Mythos in Kunst, Wissenschaft und Alltagskultur (1765-1840). München 2005 (im Duck).

Elke Liebig M. A., geboren 1978, studierte in Lüneburg und Örebro (Schweden) Angewandte Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Musikwissenschaft und BWL. Zur Zeit arbeitet sie als Stipendiatin des Max-Planck-Instituts für Geschichte Göttingen und Mitglied der International Max Planck Research School „Werte und Wertewandel in Mittelalter und Neuzeit" an einer Dissertation über den Gerhardt-Komponisten Johann Georg Ebeling.

Dr. Andrea Polaschegg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie hat mit einer Arbeit zum deutschen Orientalismus promoviert (Der andere Orientalismus. Regeln deutsch-morgenländischer Imagination im 19. Jahrhundert. Berlin/New York 2005). Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Orientalismus und Theorien des Fremden, Schrift und Schriftlichkeit, Bibel in/als Literatur, Literatur-, Kultur und Wissenschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts, Gattungspoetik und Textanfänge.

Helmut Ruppel, Theologe und Kirchenschulrat der Evangelischen Kirche (zunächst Berlin-West, jetzt Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz), Studienleiter der erweiterten Fachausbildung 1971 – 2005, Predigt-, Rundfunk- und Pressetätigkeit, Mitarbeit beim Deutschen Evangelischen Kirchentag Ingrid Schmidt, Historikerin, Religionslehrerin in Berlin (bis 2003), Mitarbeit im Max-Planck-Institut, in der Akademie der Künste und beim DEKT, Arbeitsschwerpunkte: Aspekte der feministischen Theologie, christlich-jüdischer Dialog. Dr. Andreas Stegmann, geboren 1975. 2002 Erste Theologische Dienstprüfung bei der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. 2005 Promotion an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer kirchengeschichtlichen Arbeit: Johann Friedrich König, Theologia positiva acroamatica (Rostock 1664) – Edition, Übersetzung, Einleitung. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für mittlere und neuere Kirchengeschichte (Prof. Wendebourg) ebendort. Arbeitsschwerpunkte: Theologie- und Bildungsgeschichte der frühen Neuzeit, Luther, Luthertum.

Dr. Gerlinde Strohmeier-Wiederanders, geboren 1941 in Berlin, Abitur an der Katholischen Theresienschule, Studium der Theologie an der Humboldt- Universität zu Berlin, Examen 1969, danach Forschungsstudium, 1971 Promotion über Albrecht Dürer, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Sektion Theologie der Humboldt-Universität zu Berlin, 1971 Habilitation über den Kirchenbau Karl Friedrich Schinkels, 1992 Berufung zur Professorin für Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst im Rahmen der Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.

Dr. Michael Weichenhan, geboren 1965, studierte evangelische Theologie, klassische Philologie und Geschichte der exakten Wissenschaften in Berlin, Naumburg und Hamburg, seit 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Philosophie der theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.

Dr. Johannes Zachhuber, geboren 1967, studierte evangelische Theologie in Rostock, Berlin und Oxford, 1997 Promotion zum Dr. phil. in Theologie über The Universal Nature of Man in Gregory of Nyssa. Philosophical Background and Theological Significance, von 2002 bis 2005 Juniorprofessor für Philosophische Theologie an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität, seit September 2005 Fellow am Trinity College und University Lecturer in Modern Theology in Oxford; zahlreiche Veröffentlichungen zu unterschiedlichen Themen der antiken, mittelalterlichen und modernen Philosophie und Theologie.