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Das Probetraining (S. 32-33)
.... Als ich schließlich doch in die große Gemeinschaftsdusche tapste, waren nur noch drei Frauen dabei, sich den Schweiß von ihren muskulösen Körpern zu spülen. Da war Tanja, die Spielführerin und in Personalunion auch noch Mikes Freundin war. Eigentlich hielt ich nichts davon, wenn ein Trainer etwas mit einer Spielerin anfängt, aber ich konnte es beiden nicht verdenken. Tanja war genauso attraktiv wie der durchtrainierte Mike mit den stahlblauen Augen, mit denen er wahrscheinlich jede Frau rumkriegte. Außer vielleicht Nele und Sylvie, die ganz offen zu ihrem Lesbischsein standen. Lesben waren im Handballsport nichts Ungewöhnliches, und so störte es mich auch nicht weiter, dass sich die beiden gerade sehr zärtlich gegenseitig einseiften. Das Wasser prasselte auf meinen erschöpften Körper ein, und ich versuchte, den Gedanken an eine Absage zu verdrängen. Plötzlich stand Mike nackt und spitzbübisch grinsend in der Dusche.
„Hey Mädels, die Dusche in der Männerkabine drüben funktioniert nicht. Ihr habt doch nichts dagegen, wenn ich mich kurz hier bei Euch saubermache?" Nele und Sylvie schüttelten den Kopf, und Tanja winkte ihren Freund schon begeistert zu sich. Mike sah mich fragend an. Nun, ich war bestimmt nicht prüde, aber ich fand es schon ein bisschen seltsam, dass der Trainer mit der Mannschaft duschte. Doch ich wollte mich nicht noch unbeliebter bei ihm machen und stimmte ebenfalls zu. Gutgelaunt schleuderte Mike sein Handtuch auf die Ablage und trat zu Tanja unter den Wasserstrahl. Aus den Augenwinkeln sah ich, wie er sie fest umarmte und auf den Mund küsste. Mit einem kleinen Seufzer schielte ich zur anderen Seite und auch dort wurde geknutscht. Eigentlich hätte ich mir die Haare waschen müssen, aber ich hatte keine Lust, mich noch länger in diesem Pärchenparadies zu quälen und stellte das Wasser ab. Mike sah mich überrascht an, während er Tanjas Brüste sanft mit Seife einrieb: „Schon fertig?"
„Ja", antwortete ich nur knapp und beeilte mich, zu meinem Handtuch zu kommen. Hastig schlang ich es um meinen Körper und flüchtete nach draußen in die inzwischen verlassene Umkleidekabine. Es war mir irgendwie peinlich, den beiden Pärchen beim Schmusen und Küssen zuzusehen. Lange war ich nicht alleine. Tanja tänzelte splitternackt herein, an der Hand zog sie Mike hinter sich her. Sie sagte kichernd: „Schau mal, Sophie, wie praktisch, Mike trägt mein Handtuch!"
Verwundert blickte ich zu Mike, der sein eigenes Handtuch um den Hals geschlungen trug und das von Tanja lässig über seinen augenscheinlich heftig erigierten Schwanz gehängt hatte. Ich war so überrascht, dass ich kein Wort hervorbrachte und auch unfähig war, meinen Blick abzuwenden.
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