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Kapitel 5 Sprich mit mir, aber was? (S. 33-34)
Wie wir ja bereits leidlich selbst erkannt haben, sind Wörter in der Sexualität reichlich knapp, zumindest im allgemeinen Sprachgebrauch. Vor allem wird es eng, wenn wir mit unserem Partner alleine zu zweit sind. Plötzlich fällt uns nichts mehr ein, wir wissen nicht wie wir es aussprechen oder benennen sollen. Vielleicht haben wir die passenden Worte schon im Kopf, aber sie auszusprechen fällt uns schwer? Wir sind vollgepumpt mit Schamgefühl, und plötzlich ist es so als ob die Worte fehlen würden. Wir suchen nach Alternativen und ƒOnden keine. Ohne Wörter bleibt aber nur das Schweigen. Oder die Ausrede, oder die Körpersprache sowie die unrealistische Erwartung. Der andere soll „es" irgendwie selbst merken. Er muß es „spüren", ja er soll förmlich erraten von was Sie gerade oder immer schon heimlich träumen. Welch für irrationale Hoffnungen! Vergessen Sie´s! Reine Zeitverschwendung!
Am besten sind Sie dran, wenn Sie sich die Freiheit nehmen, das zu versprachlichen, was Sie möchten und den Rest behalten Sie einfach für sich. Mit der Zeit wird sich die Tür ganz von alleine weiter öffnen, und Sie somit auch mutiger werden. Scham, Beklemmnis und Angst, dies liegt ganz alleine an Ihnen, nicht am Partner. Es geht hier nämlich zuerst einmal um Sie. Und bleiben Sie sich treu. Alles was Sie ängstigt, bleibt unausgesprochen. Wenn Ihnen etwas nicht gefällt, was Ihnen Ihr Partner ins Ohr raunt, dann müssen Sie sofort reagieren und sagen, dass Ihnen dieses Wort nicht gefällt. Sagen Sie freundlich aber bestimmt: „lass das bitte!"Vielleicht fällt Ihnen ja eine Alternative zu dem eben gesagten Wort ein. Na dann, sofort raus damit!!!
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