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7 Funktionen (S. 143)
Programmieren ist ja fast wie mit LEGO spielen. Ihre kreative Aufgabe ist es, aus einem Vorrat von möglichst vielen verschiedenen LEGO-Steinen immer wieder neue Projekte/Programme zu erstellen. So ein LEGO-Stein ist z.B. die Funktion time() zur Ermittlung von Datum und Uhrzeit. Während Sie bisher immer fertige Funktionen eingesetzt haben, geht es in diesem Kapitel darum, sich neue Bausteine/Funktionen selbst zu schaffen, die Sie dann in Zukunft immer wieder über eigene Header-Dateien verwenden können.
Eine Funktion wird in der Regel dann eingesetzt, wenn bestimmte Teilaufgaben öfters erledigt werden sollen, wobei es unerheblich ist, ob diese Teilaufgaben einfach oder sehr komplex sind. Sie ermöglichen sich damit eine effiziente Programmerstellung und schaffen übersichtlich strukturierte Programme. Darüber hinaus können Sie im Sinne einer modularen Programmerstellung einzelne Funktionen/Module getrennt erstellen, kompilieren und testen. Dies setzt natürlich voraus, dass es eine definierte »Schnittstelle« zur Funktion gibt. Damit ist gemeint, wie viele Daten der Funktion übergeben werden müssen, ob die Funktion ein Ergebnis zurückliefert und von welchem Typ diese Daten jeweils sind. All dies wird festgelegt in der Deklaration einer Funktion.
7.1 Deklaration, Definition und Aufruf
Bevor es theoretisch wird, experimentieren Sie doch zunächst einfach einmal mit dem folgenden Programm. Hier wird eine Funktion zur Erzeugung einer Zufallszahl deklariert, definiert und im Hauptprogramm aufgerufen. Damit zur Übung auch ein paar Werte übergeben werden, erwartet die Funktion Informationen über den Zahlenbereich, in dem die Zufallszahl liegen soll, und mit welcher Zeitverzögerung die Zahl ermittelt werden soll. Gleichzeitig kann die so gestaltete Funktion dann auch in dem späteren Programm »Lottozahlengenerator« eingesetzt werden.
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