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Risikomanagement für Geschäftsprozesse - Leitfaden zur Einführung eines Risikomanagementsystems

von: Gerhard Gietl, Gerd F. Kamiske, Werner Lobinger

Carl Hanser Fachbuchverlag, 2006

ISBN: 9783446408234, 118 Seiten

Format: PDF, Mobile-PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild,Bookeen Cybook Orizon,PocketBook 302,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 9,90 EUR

  • Die Pflegedienstleitung. Ein Leitfaden für das praktische Management.
    Zukunft im Projektmanagement
    Konfliktmanagement
    Handbuch Coaching
    Steh dir nicht im Weg! - Mentale Blockaden überwinden
    Word für's Büro - Schnelle Lösungen für den effektiven Einsatz von Word
    So überzeugen Sie im Bewerbungsgespräch
    Sich und andere führen
 

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Risikomanagement für Geschäftsprozesse - Leitfaden zur Einführung eines Risikomanagementsystems


 

2.2 Identifikation: Wie ermittle ich Risiken? (S. 40-41)

WORUM GEHT ES?

Nach der Festlegung der relevanten Risikofelder erfolgt nun die Identifikation der möglichen Risiken. In einem ersten Schritt muss die Festlegung der methodischen Vorgehensweise erfolgen. So muss beispielsweise geklärt werden, ob ein Einzelner oder eine Gruppe die Risiken identifiziert.

Weiterhin ist die Entscheidung zu fällen, ob dies in Form eines Workshops oder mit Hilfe von Checklisten oder einer Kombination dieser Vorgehensweisen geschehen soll. Zu beachten ist, dass es in dieser Phase nicht um die Bewertung der Risiken geht. Die Risiken sind zu identifizieren, ohne dabei bereits Gedanken über deren Eliminierung anzustellen. Diese Schritte sind strikt zu trennen, da durch den drohenden „Eliminierungsaufwand" die Risiken häufig kleingeredet werden. Andernfalls wäre eine objektive Betrachtung stark beeinträchtigt.

WAS BRINGT ES?

Viele Unternehmen verzetteln sich bei der Identifikation von Risiken im Detail. Frustriert brechen sie das Thema Risikomanagement ab.Die Ressourcen, die bei der Identifikation von Risiken gebunden werden, übersteigen den zu erwartenden Nutzen. Deshalb sind die Fokussierung auf die Identifikation ohne Beimischung von anderen Risikomanagementelementen (Bewertung, Behandlung etc. von Risiken) und die Wahl der geeigneten Methoden bzw. Technik für ein Unternehmen entscheidend. Das Nutzen bereits vorhandener Tools für die Risikoermittlung sollte dabei im Vordergrund der Überlegungen stehen.

WIE GEHE ICH VOR?

Folgende Schlüsselfragen sind bei der Risikoidentifikation sehr hilfreich.

Schlüsselfragen der Risikoidentifikation

Zu klären ist z.B.:

• Wann,wo,warum, wie tritt das Risiko auf?
• Wer ist beteiligt?
• Was ist die Risikoquelle?
• Welche Kontrollmaßnahmen existieren zurzeit?
• Wie sind die internen und externen Verantwortlichkeiten geregelt?
• Besteht Bedarf, bestimmte Risiken genauer zu untersuchen?
• Welchen Umfang haben diese Untersuchungen und welche Ressourcen sind dazu nötig?
• Wie zuverlässig ist die erhaltene Information?
• Was erwarten die Interessengruppen vom Unternehmen?

Es stellt sich weiterhin die Frage, welche Methoden und Werkzeuge sich für die Risikoidentifikation eignen. In erster Linie wird sich die Wahl nach den spezifischen Risiken des Unternehmens und der Branche richten.

2.2.1 Qualitative und quantitative Risikoermittlung

Es lassen sich zwei grundsätzliche Frühwarnsysteme zur Identifikation von Risiken unterscheiden. Dem Unternehmen steht zum einen eine qualitative, zum anderen eine quantitative bzw. stärker operationalisierte Ermittlung zur Wahl. Letztere unterscheidet sich im Wesentlichen von der ersten durch die Verwendung von Zahlen, Daten, Fakten als ausschließliche Basis.