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Bartimäus Band 3 - Die Pforte des Magiers

Bartimäus Band 3 - Die Pforte des Magiers

von: Jonathan Stroud

PeP eBooks, 2006

ISBN: 9783894801687, 436 Seiten

Format: ePUB, PDF, PDB

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Palm OS, PocketPC 2002 und älter, PocketPC 2003 und neuer, Windows Mobile Smartphone, Handys (mit Symbian)

Preis: 5,99 EUR

  • Der SM-Ratgeber für Einsteiger - Sanfte Einführung in den Sadomasochismus
    Bisexuelle und ihre Einstellungen zur Liebe
    Erotik anal
    Sex in Trance - Wie Sie Ihre wildesten Träume wahr werden lassen
    Bartimäus Band 2 - Das Auge des Golem
    Erotische Ortswechsel. - Ein Erotik-Buch voller anregender Geschichten über Sex an ungewöhnlichen Orten.
    Bartimäus Band 1 - Das Amulett von Samarkand
    Cryptonomicon
  • Swingerclub - Schmutzige Geschichten von Luststeigerung und Partnertausch im Pärchenclub
    Sex Toys - Erotische Geschichten und Liebesspiele rund ums „Spielzeug für Erwachsene“
    Gruppensex
    Exotische Partner - Erotische Abenteuer und Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Hautfarben
    One Night Stand - Wie glühende Leidenschaft spontane sexuelle Erlebnisse entfacht
    Sex am Arbeitsplatz
    Erotik Knigge
    Das erste Mal - Erotische Bettgeschichten über die Entjungferung einer Debütantin und Defloration einer Jungfrau
 

Mehr zum Inhalt

Bartimäus Band 3 - Die Pforte des Magiers


 

"17 Bartimäus (S. 200-201)

Die nächsten paar Stunden, die nächste Beschwörung – hey, so gefällt’s mir. Also, wenn ihr mich fragt, ein Tag ohne Frondienste ist doch glatt vergeudet! Mal überlegen. Mandrake – abgehakt. Das Mädchen – ebenfalls abgehakt. Wer war es diesmal? Wenn schon eine Kitty plötzlich Pentagramme malte, konnte es ebenso gut der Briefträger sein. Pech gehabt. Es war mal wieder mein guter alter Herr und Meister, und er machte ein Gesicht, als wäre ihm ein ganzer Läuseschwarm über die Leber gelaufen.

Obendrein hielt er auch noch eine Lanze mit silberner Spitze in der Hand. Seine Absicht war deutlich und erforderte eine sofortige Gegenmaßnahme. Ich nötigte meine geschundene Substanz zu einer imposanten Erscheinungsform: ein löwenköpfiger Krieger, wie es sie zur Zeit der Pharaonenkriege gab,1 mit ledernem Brustharnisch und Kettenschurz, blitzenden Augen und weißen Fangzähnen hinter schwarzen Lefzen. Einwandfrei. Ich hob drohend die Pranke. »Versuch’s gar nicht erst, du kleiner Scheißer.« »Ich verlange eine Erklärung, Bartimäus! Eine Erklärung! Und wenn du keine hast – siehst du diese Lanze? Die kriegst du zu spüren, bevor ich mit dir fertig bin«, sprudelte es aus seinem verzerrten Mund. Er machte Glotzaugen wie ein Fisch und schien überhaupt ein bisschen schräg drauf zu sein.

»Du kapierst doch erst, wo das spitze Ende ist, wenn du draufsitzt«, schnurrte ich. »Aber ich warne dich. Ich kann auch ungemütlich werden.« Ich ließ eine sichelförmige Kralle aus meiner Samttatze schnellen und drehte sie spielerisch hin und her, damit sie schön blinkte. Er grinste niederträchtig. »Pah, das ist doch alles nur Show. Vor zwei Tagen konntest du nicht mal mehr sprechen, geschweige denn dich wehren. Ich wette, wenn ich dich ein bisschen mit der Lanze traktiere, vergeht dir das Lachen. Auf mich umlenken kannst du die Bestrafung diesmal auch nicht.«2 »Ach nee?« Die Löwin richtete sich zu voller Größe auf, ihre Puschelohren streiften die Zimmerdecke. »Du hängst dich ja ganz schön aus dem Fenster, Kumpel. Dann lass doch mal sehen, was du kannst.«

Er holte mit der Lanze aus. Die Löwin duckte sich und hieb mit der Pranke danach. Es war beiderseits eine schwache Vorstellung, denn wir trafen beide kilometerweit daneben. »Was war das denn?«, höhnte die Löwin und tänzelte durch ihren Bannkreis. »Du stellst dich ja an wie ein blinder Spatz, der nach einem Wurm pickt.« »Du warst auch nicht besser.« Der Zauberer hüpfte von einem Fuß auf den anderen, duckte sich, richtete sich jäh wieder auf und machte Ausfälle nach allen erdenklichen Richtungen. Er keuchte und schnaufte und handhabte seine Waffe ungefähr so geschickt wie ein Zweijähriger Messer und Gabel. »Kuckuck«, machte ich, »hier bin ich! Vor deiner Nase.«

»Ich verlange eine Erklärung, Bartimäus!«, zeterte er noch einmal. »Ich will die Wahrheit wissen! Keine Ausreden, keine Ablenkungsmanöver! Wer hat dich beschworen?« So was in der Art hatte ich schon erwartet, aber ich konnte ihm ja wohl kaum erzählen, dass Kitty noch lebte. Sie mochte reichlich abwegige Ideen haben, aber sie hatte mich immerhin anständig behandelt. Die Löwin schaute belämmert drein.3»Woher weißt du denn, dass mich überhaupt wer beschworen hat?«"