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Keiner gibt uns die Zeit zurück - Dramatische Lebensgeschichte

Keiner gibt uns die Zeit zurück - Dramatische Lebensgeschichte

von: Franz J. Bingenheimer

Franz J. Bingenheimer, 2000

ISBN: 9783831100866, 351 Seiten

Format: ePUB, PDF, OL

Mac OSX,Windows PC,Mac OSX,Windows PC Bookeen Cybook Orizon,Ectaco Lite,Odys Media Book Scala,Aluratek Libre,eLyricon EBX-500.TFT,PocketBook 302,IREX Digital Reader,FlatReader,BeBook 'One',iRiver Story,Sony Reader PRS-3xx,Bookeen CyBook Opus,Hanvon/Hexaglot N518,PocketBook 301+,COOL-ER eReader,Inves-Book 600,eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9,Italica Reader,Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx,Pocketbook 360,Hanvon N516 Weltbild Apple iPad, Android Tablet PC's Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 4,99 EUR

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Keiner gibt uns die Zeit zurück - Dramatische Lebensgeschichte


 

Seite 19

Plötzlich fiel in die Stille der Nacht ein Schuss! Was war da? Wir warfen uns sofort auf den Boden, verhielten uns einen Augenblick ruhig und beobachteten angespannt, das vor uns liegende Gelände. Nur wenige Sekunden später wurde der Himmel und das vor uns liegende Waldstück hell erleuchtet. Eine Leuchtkugel ging ca. dreihundert Meter vor uns langsam zu Boden. Das Gelände vor uns war jetzt für kurze Zeit hell erleuchtet. >>Was geht da vor! Haben sie uns vielleicht bemerkt. Oder ist etwas mit den zwei Einzelkämpfern schief gelaufen?<< fragte Wolfgang ängstlich, während wir uns flach am Boden langsam durch den nassen Schlamm auf einen schützenden Erdhügel zu bewegten. Angespannt lauschten wir in die Nacht und beobachteten das vor uns liegende Gelände. Abwartend was geschah, verhielten wir uns noch fünf Minuten ruhig. Nur ein paar Schneehühner, die von dem Schuss aufgescheucht wurden, liefen vor uns über eine gut einsehbare Waldlichtung. Wir wussten, umkehren konnten wir nur dann, wenn das militärische Vorhaben völlig aussichtslos war. Jetzt mussten wir weiter. Egal, was vor uns geschehen war. Also standen wir vorsichtig auf und liefen in gebückter Haltung, uns genaustes umschauend im feindlichen Gelände, dem Bunker entgegen.

Unsere zwei Männer Vorkommando waren zu diesem Zeitpunkt schon kurz vor den Feldposten am Bunker. Beobachtend sahen sie in die Feldposten-Stellungen des Feindes. Vor ihnen lagen Russen, die zur Wache eingeteilt waren. Gut getarnt hatten sie sich auf einer kleinen Anhöhe zwanzig Meter vor dem Bunker im Erdboden eingegraben. Ca. dreißig Meter lagen sie seitlich voneinander entfernt. Nur durch ein Feldkabeltelefon konnten sie sich miteinander verständigen. Auch mit ihrer Kommandozentrale im Bunker waren beide direkt verbunden. Zu ihrer Sicherheit hatten die russischen Soldaten zusätzlich vor dem Eingang noch einen Wachposten aufgestellt. Er lief vor dem Eingang wachsam hin und her. Auch er hielt über ein Feldkabeltelefon ständig Verbindung ins Innere der Kommandozentrale. Jetzt ging plötzlich alles blitzschnell.