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Das Online Handbuch - Enthüllt: Providerwahl, E-Mail, eBay, Google, Skype, Chatten, Instant Messaging

Das Online Handbuch - Enthüllt: Providerwahl, E-Mail, eBay, Google, Skype, Chatten, Instant Messaging

von: Thomas Joos

Markt +Technik Verlag, 2006

ISBN: 9783827240767, 906 Seiten

Format: PDF, OL

Mac OSX,Windows PC Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Linux,Mac OSX,Windows PC

Preis: 29,95 EUR

Ersparnis: 9,95 EUR

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Mehr zum Inhalt

Das Online Handbuch - Enthüllt: Providerwahl, E-Mail, eBay, Google, Skype, Chatten, Instant Messaging


 

Kapitel 10 Chatten im Internet (S. 646-647)

Außer der Kommunikation per E-Mail gibt es im Internet noch ein paar weitere Kommunikationsformen, die von vielen Menschen genutzt werden. Eines der zukunftsträchtigsten Kommunikationsmittel, das Telefonieren über das Internet oder Voice over IP, kurz VoIP genannt, wird in Kapitel 11 behandelt.

Dieses Kapitel widmet sich den anderen gängigen Kommunikationsmitteln Instant Messaging (IM), Newsgroups, Internetforen und Chats. Alle diese Möglichkeiten dienen dem Zweck, dass sich Menschen miteinander über das Internet verständigen können. Im Folgenden wird erklärt, wie Sie mit kostenlosen Tools diese Kommunikationsmöglichkeiten nutzen können.

10.1 Instant Messaging (IM) – ICQ und Co.

Instant Messaging, kurz IM genannt, ist ein Dienst, mit dem Teilnehmer im Internet Nachrichten austauschen können. Die deutsche Bedeutung für den Begriff ist sofortige Nachrichtenübermittlung. Jeder Teilnehmer verwendet ein spezielles Programm und meldet sich mit seinem Benutzernamen bei dem jeweiligen Dienst im Internet an.

Instant Messaging wird von Millionen von Internetteilnehmern überall auf der Welt genutzt. Mit IM kann man flott miteinander kommunizieren und Dateien austauschen. Sobald der PC startet, kann man sofort erkennen, wer von seinen Bekannten und Freunden gerade vor dem PC sitzt. Sie können sich miteinander unterhalten, ob nun der eine Teilnehmer in München sitzt und der andere in Los Angeles.

10.1.1 Allgemeine Informationen zu IM

Wenn sich zwei Teilnehmer per IM unterhalten wollen, muss das Programm auf beiden PCs gestartet und eine Verbindung zu dem jeweiligen Dienst im Internet aufgebaut werden. Jeder der Benutzer kann nach dem Verbindungsaufbau Nachrichten im Programm eingeben, die der Empfänger sofort sieht. Der Empfänger kann auf diese Nachricht antworten und sie sofort abschicken.

Bei dieser Echtzeitkommunikation können sich Teilnehmer überall auf der Welt per Tastatur unterhalten. Diese Art der Kommunikation wird oft auch Chatten (engl. für plaudern) genannt. Auf dem Weg der Echtzeitkommunikation lassen sich Dateien verschicken. In den meisten IM-Programmen sind Kontaktlisten integriert, in denen der Benutzer seine Freunde und Bekannten hinterlegen kann. Wenn sich ein Teilnehmer mit einem anderen unterhalten will, muss er dessen Namen im Programm nur noch anklicken und kann sofort die Nachricht absenden. Wenn der andere Teilnehmer sein Pro gramm ebenfalls geöffnet hat, erscheint die Nachricht sofort auf seinem Bildschirm und er kann darauf antworten. Die Adresslisten in den Instant Messaging-Programmen werden Buddylisten genannt.

Instant Messaging, der Austausch von Nachrichten in Echtzeit, wird oft als Chat bezeichnet. Wenn man im Internet von Chatten spricht, wird dabei allerdings meistens auf so genannte Chatrooms Bezug genommen, für die man kein spezielles Programm benötigt, sondern die man über den Webbrowser öffnet.

Da man sich in diesen Chaträumen ebenfalls zum Plaudern, Chatten, trifft und die Nachrichten dort auch in Echtzeit übertragen werden, verschwimmen bei dem Begriff Chat die Grenzen zum Instant Messaging. Der Hauptunterschied zwischen Chaträumen und Instant Messaging ist die Zugangsmöglichkeit. Für IM wird ein Programm benötigt, das sich an den Dienst im Internet anbindet und eine Anmeldung voraussetzt. Für Chaträume benötigt man nur einen Webbrowser. In Chaträumen gibt es keine Buddylisten.

10.1.2 Instant Messaging-Protokolle

Wenn man ein IM-Programm startet, wird man automatisch am entsprechenden IM-Dienst im Internet angemeldet. Diese Dienste stehen kostenlos zur Verfügung. Die Buddylisten sind das Adressbuch in den IM-Programmen. Man kann in diesen Buddylisten allerdings nicht nur die Adressen der Freunde erkennen, sondern ebenso deren aktuellen Status. Es wird angezeigt, ob der Bekannte online ist oder offline. Es gibt zahlreiche Dienste im Internet, die Instant Messaging ermöglichen, aber leider nicht kompatibel zueinander sind. Wenn einer Ihrer Bekannten zum Beispiel mit dem Clientprogramm von AOL arbeitet und Sie mit dem von Yahoo, sind Sie beide zwar mit einem IM-Programm verbunden, können sich aber trotzdem nicht unterhalten. Aus diesem Grund gibt es IM-Programme, die alle IM-Dienste gleichzeitig unterstützen. Wie man ein solches Programm einrichtet und verwendet, zeigt der folgende Abschnitt.